Quär dur d’Schwyz

 

MTVB

Fredi Gut von der Männerriege Birmensdorf organisiert eine Tour die vom nördlichsten zum südlichsten Zipfel der Schweiz führen wird. In 24 Etappen sollen ca. 400 Kilometer gewandert und ca. 15‘000 Höhenmeter überwunden werden. Für die gesamte Tour sind ca. 116 Stunden und vermutlich eben so viele Kisten Bier budgetiert. Während der zweiten Tour-Hälfte sind einige  Zweitages-Wanderungen vorgesehen.


Etappe 1: Von Bargen zum Rheinfall (12. März)

Bargen - Rheinfall 12.03.2014Die erste Etappe startete beim nördlichsten Punkt der Schweiz in der Nähe von Bargen (SH). Es handelt sich um den Grenzstein Nr. 593, auch bekannt als Schwarzenstein. Die An- und Rück-Reise der 14 Teilnehmer erfolgte ausnahmsweise in Privatautos. Vom Parkplatz aus gelangte man nach ca. einem Kilometer zu dem oben erwähnten Grenzstein. Dort war bereits der erste Stop angesagt und bei einem Glas Weisswein wurde der Start der Tour gebührend gewürdigt. Das Wetter war traumhaft und die kalte Bise sorgte dafür, dass der Wein optimal gekühlt blieb. Auf einem markiertem Wanderweg, mehr oder weniger der Grenze entlang, ging es zum Hagenturm (912m), dem höchsten schweizerischen Punkt im Randengebiet. Die Rundum-Aussicht entschädigte dann für die Erklimmung der 224 Treppenstufen.

Weiter ging es durch meistens bewaldetes Gebiet bis zum Restaurant Randenhaus in Siblingen, wo das Mittagessen angesagt war. Wir wurden ausgesprochen gut bewirtet und konnten dann die restlichen 13 Kilometer in Angriff nehmen. Der Weg führte dann über ziemlich offenes Gelände (im Winter ein Langlauf-Paradies), an vielen Bauern-Gehöften vorbei. Da es tendenziell abwärts ging kamen wir recht zügig voran. Die letzten vier Kilometer bis zum Rheinfall führten dann durch städtisches Gebiet, vorbei an mondänen Villen und Herrenhäuser. Nach knapp 9 Stunden hatten wir unser Etappen-Ziel den Rheinfall erreicht und konnten den Tag bei einem Bier nochmals Revue passieren lassen. Es war ein toller Tag in einem Gebiet das uns bisher nicht so nahe stand.

Bericht von Franz Brunner (klick)

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Etappe 2: Vom Rheinfall nach Berg am Irchel (1. April)

Rheinfall-Berg

Die zweite Etappe auf dem Weg nach Chiasso führte vom Rheinfall nach Berg am Irchel. Dieses Mal waren sogar 18 Personen dabei, davon mit Susanne erfreulicherweise auch eine Wanderin. Gestartet wurde beim Schloss Laufen von wo der Weg um den Rheinfall herum auf das rechte Rheinufer führte. Wir konnten den Wasserfall aus unterschiedlichsten Winkeln begutachten resp. bewundern. Wir wissen jetzt auch, dass der Fall 150 Meter breit, 23 Meter hoch und 14‘000-17‘000 Jahre alt ist. Nach ca. einem Kilometer ging es zurück auf das linke Rheinufer und dort direkt dem Rhein entlang auf einem schmalen Pfad in Richtung Süden. Der Weg praktisch immer im Schatten der Bäume ist äusserst idyllisch und einfach zu begehen. Nach ca. zehn Kilometer gelangten wir dann zum Kloster Rheinau, das ganz vom Rhein umschlossen ist. Gemäss Google: handelt es sich um ein Benediktiner Kloster das vor 858 gegr. und bis 1798 Zentrum einer kleinen Klosterherrschaft war.

Zum Mittagessen fanden wir uns im Wirtshaus zum Buck in Rheinau ein. In der gemütlichen Gartenwirtschaft wurden wir ausgezeichnet verpflegt und zudem durch die Chefin Frau Rapold noch mit Informationen über Rheinau eingedeckt. Am Nachmittag ging es wieder auf dem linken Rheinufer zügig weiter bis nach Ellikon. Dort machten wir im „Rhygarte“ (gemäss Werbung dem schönsten Garten-Restaurant des Hochrheins) einen weiteren Boxenstop. Die letzten fünf Kilometer führten dann vom Rhein weg, durch die Thurauen (Auenlandschaft an der Thurmündung) und an riesiegen Spargfeldern vorbei Richtung Flaach und schlussendlich nach Berg am Irchel. Die 22 km waren äusserst abwechslungsreich und sehr interessant, das Wetter war fantastisch und die Organisation perfekt (danke Fredi).

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Etappe 3: Von Berg am Irchel nach Brütten (8. April)

Laufen Berg am Irchel - Brütten 08.04.2014Am Dienstag 8. April, stand die dritte Etappe von unserer „Nord-Süd-Reise“ auf dem Programm. Trotz der schlechten Laune von Petrus fanden sich 12 Wanderer und eine Wanderin ein. Mit der Bahn von Birmensdorf nach Zürich und dann nach Winterthur verlief mehr oder weniger alles nach Programm. In Winterthur hatte der Zug dann leider fünf Minuten Verspätung und dadurch verpassten wir das Postauto. Ganz unglücklich waren wir allerdings nicht, da wir uns dadurch im Bahnhofbuffet vor dem Regen verstecken konnten. Das nächste Postauto brachte uns mit einer Stunde Verspätung nach Berg am Irchel, den Ort den wir eine Woche zuvor bei Traumwetter verlassen hatten. 

Auf den ersten 3-4 Kilometern ging es bis ca. 690 MüM bergauf. Da es  immer noch schiffte und zudem der Wind für kühlere Temperaturen sorgte, verzichteten wir auf einen Zwischenhalt und auch auf den Abstecher zum Irchelturm. Mittagessen war im Restaurant Löwen in Pfungen angesagt. Wir wurden einmal mehr sehr gut bewirtet und konnten am Nachmittag frisch gestärkt den zweiten Aufstieg nach Brütten in Angriff nehmen. Der Weg führte durch eine idyllische Schlucht über Treppen und Brücken wieder auf ca. 650 MüM.

Auf halber Strecke kamen uns dann Anni und Röbi (Schwester/Schwager von Fredi und Köbi) entgegen. Röbi hat uns auf der Wanderung begleitet und viel über Brüten und die nähere Umgebung zu erzählen gewusst.  Am höchsten Punkt der Nachmittags-Wanderung kamen wir zu einem Reservoir mit einem spektakulären Aussichtspunkt. Theoretisch würde man von dort vom Säntis bis zu den Berner Alpen alle Bergspitzen sehen. In der Praxis haben wir wegen der ungünstigen Sicht dann halt Regensberg,  den Ütliberg und den Randen gesehen.  

Nach einem dreissigminütigen Marsch kamen wir zum Hof von Röbi und Anni. Von Röbi wussten wir schon, dass es sich um einen Bio-Betrieb handelt und neben dem Ackerbau die Mutterkuhhaltung den Schwerpunkt bildete. Urs der Sohn von den Beiden klärte uns dann etwas über die Mutterkuhhaltung auf. Wir wissen jetzt jedenfalls, dass alle Kühe einmal im Jahr kalbern und einmal im Jahr Sex mit einem Leasing-Muni haben. Nach einem kurzen Fussmarsch kamen wir zum Wohnhaus von Anni und Röbi und dort wurden wir als Höhepunkt des Tages ausgiebig mit Essen und Tranksamen verpflegt. Leider wurde es rasch kühl und später als geplant und wir mussten die gastliche Umgebung daher Richtung Heimat verlassen. Trotz des diesigen Wetters war es wieder ein toller und ereignisreicher Tag.

 

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Etappe 4: Von Brütten nach Uster (19. April)

Brütten - Uster  19.04.2014Am Karsamstag ging die Reise weiter Richtung Süden. In Brütten starteten wir bei ziemlich kühlem Wetter, aber erfreulicherweise ohne Regen. Bezüglich Geschlechterverteilung konnten wir uns auch verbessern (12/3), wir müssen daher voraussichtlich keine Quoten einführen. Der Weg führte über Lindau und Tagelswangen nach Effretikon, wo wir endlich ein offenes Restaurant antrafen. Nach dem wärmenden Kaffee ging es weiter nach Bisikon in den Rosengarten zum Mittagessen. Am Nachmittag über Gutenswil nach Freudwil und schlussendlich Uster, dabei konnten wir uns bei freundlich werdendem Wetter über die schöne Aussicht auf den Greifensee und den Pfannenstiel freuen. Diese Etappe war sicher nicht so abwechslungsreich wie die drei vorhergehenden, aber interessant war es wiederum eine Umgebung kennenzulernen, die bisher nicht zu unserem regelmässigen Wander-Gebiet zählte.

Interessant und lehrreich waren aber auch die vielen Gespräche resp. Nachhilfestunden während der Wanderung. Neu für mich war, dass den Kühen als Prophylaxe von Fremdkörper-Erkrankung Magnete in den Magen verpflanzt werden. Ein Bienenvolk etwa aus 80‘000 Bienen besteht und in einem normalen Jahr in der Schweiz ca. 12 kg Honig produziert. Die Mitbürger von Urdorf von den Birmensdorfer als „Ratzenäschtler“ bezeichnet werden.

Wir freuen uns auf die nächste Etappe nach Stäfa am 29. April.

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Etappe 5:  Von Uster nach Stäfa  (29. April)

Uster - StäfaAm 29. April stand die Wanderung von Uster nach Stäfa auf dem Programm. Die Kennzahlen dieser fünften Etappe: 5.26%, 19, 21, 30, 174, 480, 853. Betr. Wetter gibt’s nicht viel zu sagen, dass kannten wir von den zwei vorherigen Etappen. Am Morgen trüb und relativ kühl, dann am Nachmittag Aufhellungen mit blauem Himmel.

 Mit der S9 konnten wir ohne umsteigen zu müssen bis zum Etappenstart-Ort Uster fahren. Beim Antrittsverlesen begrüsste Fredi 19 Teilnehmer (davon 5.26% Frauen). Die Stadt Uster durchwanderten wir auf abwechslungsreichen Pfaden Richtung Greifensee. Von dort ging‘s weiter nach Egg, wo die Forchautobahn, sowie die Geleise der Forchbahn überquert werden mussten. Den Aufstieg von Egg (480 MüM) zur Hochwacht auf dem Pfannenstiel (853 MüM) überstanden wir dann dank der „angenehmen“ Temperatur mehr oder weniger unbeschadet. Einige Unentwegte liessen es sich nicht nehmen die 174 Treppenstufen auf den 30 Meter hohen  Aussichtsturm zu erklimmen. Übrigens ist dieser Turm nur gemietet! Er stand bis 1985 auf dem Bachtel, wurde von der Zürcher Regierung als schutzwürdig erklärt und 1992 auf dem Pfannenstiel aufgebaut.      

Das Mittagessen war im Restaurant „Unterer Pfannenstiel“ angesagt. Die Bedienung war ausgezeichnet und der Hackbraten absolut empfehlenswert. Frisch verpflegt konnten wir am Nachmittag den Abstieg nach Stäfa unter die Füsse nehmen. Dabei  hatten wir bei zunehmend freundlicherem Wetter immer den Zürichsee und im Hintergrund, Feusisberg den nächsten Etappenort, vor Augen.  

In Stäfa erinnert übrigens das Denkmal von Johann Kaspar Pfenninger, das bei der Schiffstation steht, an den Stäfener Handel. Von Stäfa ging es dann mit dem Schiff zurück nach Zürich und dort zu Fuss über den neu designten „Sächsliüte-Platz“ weiter zum Bahnhof Stadelhofen.

Damit ging wieder ein abwechslungsreicher Wandertag zu Ende, aber  da war ja noch die Geschichte mit dem Geschäftsführer und dem Kartoffelsack, wie ging die schon wieder Hans 🙂

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Nächste Etappe: Dienstag 6. Mai 07:50 ab Birmensdorf (S15) --> ZVV Tageskarte 


Etappe 6: Von Stäfa nach Feusisberg (6. Mai)

Laufen Stäfa - Feusisberg 06.05.2014

Auf der sechsten Etappe von Stäfa nach Feusisberg konnte Fredi 15 Personen, sowie wieder einmal Sonnenschein begrüssen. Vom Bahnhof aus ging es aufwärts zum Götheweg (Gemäss Google besuchte Göthe Stäfa, wo er im Gasthaus „Alte Krone“ logierte, im September/Oktober 1797 auf seiner zweiten Reise nach Italien). Der Weg führte an vielen mondänen Villen und Herrschaftshäusern vorbei. Der erste Stop war bei einem Wegweiser angesagt, auf dem abgelesen werden konnte, dass der Äquator 5'200 und die  Antarktis 15'100 Kilometer entfernt ist (also herausfordernde Ziele für die nächstjährige Wanderung). Weiter ging es durch Rebberge und teilweise durch den Wald Richtung Rapperswil. Unterwegs kamen wir an der "Russenschanze" vorbei und konnten auf einer Gedenktafel lesen, dass die Russen im 2. Koalitionskrieg 1799 in die Schweiz einmarschierten und die "Russenschanze" ein Bestandteil  der Verteidigungslinie war.

Gegen Mittag kamen wir in Rapperswil an wo wir  auf dem Weg Richtung See die idyllische Altstadt durchquerten. Für das Mittagessen gab es keine expliziten Vorgaben, die Tragfaulen verpflegten sich im Restaurant, die Routiniers aus dem Rucksack. Nach dem Essen ging es dann über die 841 Meter lange Holzbrücke nach Hurden und von dort weiter über den Damm nach Pfäffikon. Vom Bahnhof Pfäffikon bis zum nächsten Zwischenziel mussten ca. 200 Höhenmeter überwunden werden. Dort trafen wir auf das Restaurant „Luegeten“ das eine fantastische Sicht auf den Zürichsee sowie die Alpen bot. Speziell erwähnen möchten wir noch, dass sowohl Getränke wie die ausgezeichneten Desserts kostenlos waren (Danke an Susanne und Jacques für die Übernahme der Zeche).

Dann nochmals einige happige Höhenmeter und ca. drei Kilometer Wanderung bis nach Feusisberg. Damit hatten wir wieder eine äusserst abwechslungsreiche und interessante Etappe hinter uns gebracht. Speziell war sicher, dass wir am Morgen das Ziel und am Abend den Startort sehen konnten (die Luftlinie betrug vermutlich etwa 6 KM, während die zurückgelegte Distanz ca. 20 KM ausmachte).

 

Nachtrag für Fredi: Auf den kurzen Umweg zum „Chatzetobel Weiher“ hast Du mit dem Hinweis verzichtet, dass Du den Weiher ja auf einer Foto anschauen könntest. Selbstverständlich haben wir Dir diesen Gefallen getan (Foto #6) 🙂 

 

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Nächste Etappe: Dienstag 20. Mai, 07.09 ab Birmensdorf (klick)


Etappe 7: Von Feusisberg nach Vorderthal (20. Mai)

Feusisberg - Vorderthal 20.05.2014 Mit dem "Glarner Sprinter" ging es nonstop von Zürich nach Pfäffikon und von dort mit dem Postauto zum Feusisberg. Die Spieler der Fussballnati die aktuell im Panoramahotel Feusisberg logieren, bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht (zu früh am Morgen?). 

Ein lockeres Einlaufen war Fehlanzeige, es ging sofort ziemlich "gäch obsi". Nach einer Stunde hatten wir 400 Höhenmeter geschafft und bewunderten auf dem Etzel (1098 MüM) die fantastische Rundumsicht. Im Norden den Zürich-, Greifen- und Pfäffiker-See, sowie die Sicht auf das Gelände unserer bisherigen sechs Etappen. Im Osten den Säntis, den Speer etc., Richtung Süden den Sihlsee, die Mythen, den Glärnisch etc. und Richtung Nordwesten das Atomkraftwerk Gösgen 🙂 .

Vom Etzel ging es zum St. Meinrad (Etzelpass) wo wir uns in der schönen Gartenwirtschaft stärken konnten. Das nächste Zwischenziel war das Stöckli Chrüz (1248 MüM) wo das Mittagessen aus dem Rucksack angesagt war. Auch von da war die Aussicht schlichtweg überwältigend. Den Dessert konnten wir dann nach einem kurzen Fussmarsch in der Alpwirtschaft Gueteregg verzehren. Von dort ging's wieder einige Höhenmeter hinunter zum Rindereggli und dann zum höchsten Punkt dieser Etappe zum Rinderweidhorn (1279 MüM). Von da an ging's dann bergab auf die Sattelegg und schlussendlich in die Nähe von Vorderthal, wo wir wieder in's Postauto und ab Wangen in die SBB steigen konnten.  Die 13 TeilnehmerInnen erlebten bei Traumwetter einen schlichtweg fantastischen Tag. 

 Hier noch einige Infos aus dem Internet:  

  • Seit 2004 verkehrt der "Glarner Sprinter" (Regio-Express-Zug der SBB) täglich von Zürich nach Schwanden (am Wochenende bis Linthal).
  • Der Etzel wird als Hausberg von Pfäffikon bezeichnet; sein Name leitet sich ab von Eczelin, Etzlin = Elster ab.
  • Vor dem Bau der Talsperre im Jahre 1924 stand auf dem Gebiet des Wägitalersees ein Badehotel, das zu einem regen Bade- und Kurbetrieb führte. Wegen des Baus der damals höchsten Gewichtsstaumauer musste das Dorf Innerthal aufgegeben werden. Die Kirche wurde gesprengt. Das Dorf wurde am heutigen Standort neu aufgebaut.

 

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Etappe 8: Von Vorderthal zum Obersee (10. Juni)

Vorderthal - Obersee 10.06.2014Diesmal brachte uns der "Glarner Sprinter" bis nach Siebnen und von dort das Postauto zum Restaurant "Sonne" in Vorderthal. Die Sonne (nicht das Restaurant) begleitete uns dann auch den ganzen Tag und dies bei Temperaturen von bis zu 35 Grad. Auf den 1,5 KM bis nach Vorderthal sind wir hinter dem Postauto her gelatscht, obwohl wir gültige ÖV-Tickets gehabt hätten. Es war ein lockeres Einlaufen, von da an ging's dann aber während zwei Stunden von ca. 700 auf 1'400 MüM bergauf. Dann vorbei am Bockmattli (bekannter Kletterberg) zur Scheidegg auf 1'431 MüM.

Dort war dann die verdiente Mittagspause angezeigt. An einem schattigen Plätzchen nutzten einige Personen der fünfzenköpfigen Wandergruppe die Zeit für ein kurzes Nickerchen. Anschliessend ging's dann bergab in Richtung Glarnerland. Endlich kamen wir dann auch an Bächen und Brunnen vorbei und konnten die leeren Getränkeflaschen auffüllen. Der restliche Weg bis zum Obersee, ging dann abgesehen von zwei kleinen Gegensteigungen, nur noch bergab. Einige Unentwegte liessen sich die Gelegenheit zu einem kurzen Schwumm nicht entgehen. Wir hatten ja alle die Militärbadehosen dabei und das Wasser war gute 20 Grad warm. Abschliessend konnten wir uns im Restaurant Obersee mit Getränken und Glaces verpflegen bevor uns ein Privatbus zum Bahnhof nach Näfels brachte.

Der Clou war dann noch, dass die SBB für einmal keine Verspätung hatte und wir im HB sehr viel Zeit für den Umstieg auf die S9 hatten. Köbi war leider nicht dabei, aber er hätte sich darüber sicher sehr gefreut.    

Last but not least hatten wir noch eine Diskussion betr. Genauigkeit der Distanz-Messung mittels GPS. Es ist tatsächlich so, dass die GPS-Geräte die horizontale Wegstrecke messen. Das heisst um die genaue Laufdistanz zu kennen, müssen wir noch Berechnungen anstellen. Gemäss Diskussionen im Internet gibt es unterschiedliche Methoden um dies zu tun: ZB mittels „Pythagoras“ oder ev.  via „Flachstreckenäquivalent“.  Also ich hab's noch nicht verstanden aber vielleicht kommen wir noch drauf.

 

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Obersee - Klöntalersee 17.06.2014Etappe 9: Vom Obersee zum Klöntalersee (17. Juni)

Mit der S25 direkt von Zürich ins Glarnerland. Am Bahnhof Näfels wartete Armin mit seinem kleinen Privatbus um uns an's Ziel der letzten Etappe, das Restaurant Obersee, zu bringen. Vor dem Start konnten wir uns dort noch kurz verpflegen bevor die vermeintlich flache Etappe in Angriff genommen werden konnte. Vermeintlich darum weil der Obersee auf 983 MüM und der Klöntalersee auf 850 MüM liegt. Leider hatten es unsere Vorfahren aber versäumt einen Tunnel zu bauen und so mussten wir den Längeneggpass überqueren und damit über 800 Meter auf- und fast 1000 Meter absteigen.

Zuerst ging es mehr oder weniger flach dem Obersee entlang, wobei wir uns über die grünen Wiesen und das Glockengebimmel (Fredi klick) freuen konnten. Dann führte der Weg ziemlich happig Bergauf, an idyllischen Bächen und mondänen Ferienhäusern vorbei. Mondän ist vielleicht nicht die korrekte Bezeichnung, es handelt sich um einfache Holzhäuser die sich effektiv "am Ende der Welt" befinden. 

Die Lachenalp liessen wir links liegen und nach ca. drei Stunden hatten wir das Zwischenziel den Längeneggpass (1918 MüM) erreicht. Glücklicherweise merkten wir von der Bise die uns den ganzen morgen begleitete, auf der anderen Seite des Passes nicht mehr viel. So konnten wir uns bei angenehmer Witterung verpflegen und ein kleines Nickerchen machen.  Am Nachmittag ging's dann locker bergab so, dass wir nach ca. zwei Stunden unser eigentlich nicht geplantes Etappenziel das Restaurant Vorauen am Klöntalersee erreichten (geplant war das Restaurant Plätz). Da konnten sich die 14 Personen unserer Wandergruppe mit Getränken und Dessert verpflegen. Das Postauto mit dem freundlichen und kompetenten Chauffeur brachte uns dann nach Glarus, die SBB von Glarus nach Zürich resp. in's Säuliamt. 

Seit gestern wissen wir jetzt auch was Gleichstrom ist, jedenfalls gemäss Fredi: "Wänd d'Sicherig use schrubsch und äs putzt der eis, dänn häts glich Strom" 🙂 .     

Gemäss Postauto-Chauffeur:  Der Klöntalersee ist ein durch einen Bergsturz entstandener Natursee. Er liegt auf einer Höhe von 848 MüM und hat eine Fläche von etwa 3.3 km². Seit 1908 wird er für die Gewinnung von Elektrizität genutzt. Es handelt sich um den ältesten grösseren Speichersee der Schweiz. Der Hauptzufluss ist die Klön, auf Glarnerdeutsch „Chlü“ genannt. Der Abfluss ist der Löntsch, der bei Netstal in die Linth mündet und dem von der Axpo betriebenen Kraftwerk den Namen gibt. Bevor die Eismaschinen erfunden worden waren, hatte man dort das Eis gewerbsmässig abgebaut, wenn der Klöntalersee zugefroren war. Dies geschah 1953 letztmals durch die Brauerei Wädenswil. Unterhalb der heutigen Staumauer wurde im 17. Jahrhundert vom Stand Glarus minderwertiges Eisenerz abgebaut.

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Klöntalersee - Schwändi 01.07.2014Etappe 10: Vom Klöntalersee nach Schwändi (1. Juli)

Die Affiche "leicht bis mittel" und das ideale Wetter motivierte 16 Wanderer und zwei Wanderinnen für diese Etappe.  Mit der S25 ging's direkt von Zürich ins Glarnerland und dann vom Bahnhof Glarus mit dem Postauto zum Restaurant Vorauen am Ende des Klöntalersees.

Dort eine kleine Stärkung (kein Kafi Luz) und dann auf der Südseite des Sees zurück Richtung Glarus. Die  Strecke ist als "Traumweg" beschildert. Zum Träumen hatten wir allerdings keine Zeit, wir mussten ja die Sicht auf den See mit den kitschigen Farben geniessen. Das Gessner-Denkmal, eine mikrige Steinplatte,  wurde nicht gross beachtet. Nach ca. einer Stunde war's dann vorbei mit dem lockeren spazieren, der Aufstieg zur Schwammhöhe war angesagt. Die 250 Höhenmeter waren für uns Routiniers allerdings keine echte Herausforderung mehr.

Die Aussicht vom Restaurant Schwammhöhe war dann tatsächlich überwältigend. Bei perfektem Wetter konnten wir bei Kaffe und Dessert die Aussicht auf den See geniessen. Einige haben gemeint, man könnte meinen in Norwegen zu sein und  dass, jeden Moment ein Kreuzfahrtschiff in's Bild kommen müsste. Richtung Süden konnten wir das Glärnisch-Gebiet mit dem Ruchen und dem Bächistock bewundern, das "Vrenelisgärtli" war etwas versteckt, aber das können wir ja von zu Hause aus sehen. Am Nachmittag führte unser Weg dann ziemlich happig bergab, dann um's Glärnisch Massiv herum wieder  Richtung Süden. Die restliche Strecke bis nach Schwändi war dann etwas kupiert aber ansonsten ziemlich unspektakulär.  

Von Schwändi aus ging's dann für die Einten via Bus und Bahn zurück in die Umgebung von Zürich. Die Anderen aus dem Säuliamt hatten am Morgen das Auto nach Schwändi gebracht und konnten nun locker nach Hause tuckern. Es reichte vor dem WM-Spiel (Schweiz-Argentinien) sogar für eine Dusche und das Nachtessen, zudem fiel die Hektik beim Umsteigen im Hauptbahhof weg 🙂 

 

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Schwändi - LinthalKarteEtappe 11: Von Schwändi nach Linthal (15. Juli)

 Die Anreise in's Glarnerland kennen wir in der Zwischenzeit. Es geht jeweils nur noch darum, wer sich auf der Seeseite (Zürichsee) des Zugs Plätze ergattern kann. In Schwändi hat sich in den letzten zwei Wochen auch nichts verändert, also konnten wir sofort zügig losmarschieren. Auf einem Feldweg ging's leicht bergauf und bereits nach ca. 40 Minuten konnten wir im Restaurant "Leuggelen" den Znünihalt einschalten.   

Von da an ging's dann in einem Bachbett resp. auf einem Trampelpfad ziemlich "gäch obsi". Nach einem kurzen Zwischenhalt auf einer namenlosen Alp erreichten wir nach ca. drei Stunden den Mittags-Rastplatz am Oberplegisee.  Wir hatten dabei seit dem Start in Schwändi ca. 700 Höhenmeter überwunden und mindestens einen Liter Schweiss verloren. Immerhin zwei Personen der Wandergruppe, liessen sich die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im See, nicht entgehen.

Nach der Mittagspause ein kurzer Marsch und wir waren in der Wirtschaft "Bächialp". Die Dessertkarte dort war leider nicht sehr umfangreich, wir konnten uns aber immerhin mit einer "Glarner Pastete" schadlos halten.  Von da an ging's dann mehr oder weniger flach zur "Orenplatte". Es handelt sich um einen kleinen Weiler, recht attraktiv gelegen, mit ca. vier Ferienhäusern. Diese Häuser sind jeweils allerdings nur mit einem längeren Fussmarsch erreichbar.

Jetzt war Action angesagt: Auf ca. 1.5 KM mussten wir ca. 500 Höhenmeter hinunter steigen.  Im warsten Sinn des Wortes ging es über Stock und Stein resp. Bäche, Steine und Wurzeln. Ein kurzes Stück haben wir sogar zwei Mal gemacht, da es so abwechslungsreich war (oder hatten wir ev. eine Abzweigung verpasst)? Die meisten Teilnehmer hatten  jedenfalls sehr viel Spass an der interessanten Strecke gehabt.

Anschliessend war es bis zum Restaurant Bahnhof in Linthal ein lockeres Auslaufen. Dort war die "Servicefachfrau",  eine ältere Italienerin, eine Riesennummer. "Weisch si häde nöde e so guete dütsche gret, aber lockerî Sprüch druf gha, vo wäge Kapitalischte und so". Es war für uns 15 Wanderer incl. den zwei Neulingen Monika und Klaus jedenfalls ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Tages. 

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Etappe 12 Vo Linthal is Kalktrittli (24. Juli)

KarteEs war so: Am Dienstag wurde die Wanderung wegen schlechten Wetters verschoben, insbesondere auch weil die Vorhersage für den Donnerstag gemäss Bucheli und Kachelmann bestens war. Das Wetter war dann auch in der ganzen Schweiz, mit der Ausnahme "Kanton Glarus", schön. So haben wir dann halt in Linthal die Regenkleidung montiert und sind losmarschiert. Der Beginn entlang einer Asphaltstrasse sowie der anschliessende Aufstieg bis zur Wirtschaft Obbort war recht angenehm. Fredy hatte die Wirtin glücklicherweise im Voraus überredet das Restaurant für uns zu öffnen. Der Kaffe und die Gipfeli haben dann auch geschmeckt und die Regenkleidung konnten wir auch wieder ausziehen. 

Von nun an aber ging es bergauf und zwar wirklich in der Falllinie. Nach wenigen Minuten mussten wir aber die Regenkleidung wieder anziehen, da es wieder stark zu schiffen begann. Glücklicherweise hatte es aber Nebel, so haben wir den Regen gar nicht richtig gesehen :-). Bei diesem Aufstieg habe ich auch erstmals realisiert was der Unterschied zwischen einem Hobby-Wanderer und einem Berggänger ist: Franz hatte nonstop "Steinrosen, Knabenkraut, Teufelskrallen, Rapunzel" sowie andere Gewächse gesehen, während dem ich mich auf die Drahtseile, Ketten, Felsbrocken und Bachübergänge konzentrieren musste. Nach ca. eineinhalb Stunden hatten wir die "Tortur" dann überstanden und sind auf einer Alp mit einem Berliner Senn angekommen. 

Die "härtere Cheibe" dinierten dann bei immer noch leichtem Regen, unter freiem Himmel, die wasserscheuen Spezies unter einem kleinen Vordach. Von diesem Punkt aus konnten wir unser Ettapen-Ziel, die Bergstation Kalktrittli sehen, jedenfalls in den kurzen nebelfreien Phasen. Die restlichen ca. fünfviertel Stunden ging es dann durch Pflotsch, Bäche und Alpwiesen nochmals ziemlich happig bergauf. Die Luftseilbahn vom KLL (Kraftwerke Linth Limmern) brachte uns dann in wenigen Minuten 1000 Höhenmeter runter nach Tierfehd.

Im Hotel Tödi das auf dem Areal der KLL steht, konnten wir dann bei endlich angenehmerem Wetter den Zvieri konsumieren. Franz und Güx haben dann noch aufgezählt welche Blumen, wenn die Drahtseile und Ketten uns nicht abgelenkt hätten, neben den oben erwähnten Gewächsen, zu sehen gewesen wären: Gelber und blauer Ritterspoen, Struwelpeter, Margariten, Alpenrosen, Enzian, Kugelblumen Ankebälleli. Anschliessend ging's in die Ausstellungshalle wo wir einige interessante Fakten zum Originalbau des KLL (ab 1957), sowie dem Neuprojekt das 2015 fertig erstellt sein soll, hörten. Dann wieder die S25 und in Zürich wieder "seckeln" um die "S15" zu erreichen. 

Per Saldo einmal mehr ein Super-Tag und dies obwohl bereits um fünf Uhr Tagwache war  🙂  

 

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Kalktrittli BifertenEtappen 13/14 Kalktrittli-Bifertenhütte-Rabius (30./31. Juli) 

Zum vierten Mal Anfahrt ins Glarnerland. Interessant an dieser Strecke war eigentlich nur noch die Frage, ob die Leute im Kolonialwarengeschäft, das unmittelbar neben den Geleisen beim Bahnhof Ennenda liegt, beim Morgenessen sind oder nicht (sie waren es). Dann von Linthal mit dem Privatbus nach Tierfehd und dort mit der Luftseilbahn hinauf ins Kalktrittli. Diese 1000 Höhenmeter haben wir somit locker hinter uns gebracht.    

Von der Bergstation Kalktrittli ging es auf einem gut ausgebauten Trampelpfad happig bergauf. Gesehen haben wir am Anfang leider nicht viel, da der Nebel uns einen Streich spielte. Nach einer Stunde Aufstieg gab es dann aber einige Highlights. Zuerst einen Büschel Edelweiss, dann eine Gruppe Steinböcke, ein Schneehuhn mit Jungen und nochmals Steinböcke. Es war also trotz den misslichen Verhältnissen total abwechslungsreich. 

Das nächste Highlight war dann die Muttseehütte wo wir von einer jungen Dame sehr gut bewirtet wurden. Dann ging's weiter leicht obsi Richtung Kistenpass (unten eine kurze Beschreibung warum der Hoger so heisst). Irgendwo im Nirwana stoppte Fredy plötzlich, packte seinen Rucksack aus, nahm eine Flasche Wein hervor und verkündete, dass wir den höchsten Punkt unserer gesamten Tour (ca. 2750) erreicht hätten. Trotz der unagenehmen Verhältnissen freuten wir uns über den kühlen "Weissen" und das nun erreichte Teilziel. Von da an wäre es, wenn es nicht so geschifft und gewindet hätte, ein lockerer Spaziergang bis zum Tagesziel gewesen.

Bei der Ankunft in der Bifertenhütte (2482 MüM) wurden wir von der "charmanten" Hüttenwartin Monika und ihrer ebenso "charmanten" Assistentin Ruth mit Kaffe und Kuchen empfangen. Die Hütte selber wäre für zwei Personen recht konfortabel, für elf tropfnasse Wandervögel im ersten Moment aber "hure äng". Nachdem die nassen Kleider irgendwo verstaut waren, wurde es aber rasch gemütlich. Die beiden Girls verwöhnten uns mit einem dreigängigen Nachtessen, dass höchsten Ansprüchen genügte. Für die Abendunterhaltung waren dann hauptsächlich Güx, Fredy und Hans Lüscher zuständig. Wir wissen jetzt jedenfalls, dass: "um dä Rigi umseckle nöd sglich isch wie am S....l umerigle und, dass "je scho" ein anderer Ausdruck für Selbstbefriedigung ist, dass es "je steiler desto geiler ist". Dann aber wurde es echt ungemütlich: Die ca. 50 Schritte zur Toilette, waren ein Abenteuer: Es schiffte waagrecht und windete wie ein Schwein. Es hatte ja keine Dusche aber nach dem Toilettenbesuch war man es. Grundsätzlich wäre dies alles kein Problem, aber aus Erfahrung wussten wir,  dass diese Tortur Mitten in der Nacht nochmals bevor stand. Es war dann aber alles halb so schlimm, am Morgen waren jedenfalls Alle wieder guten Mutes.   

Biferten-RabiusNach dem Morgenessen habe ich zu mir gesagt:  Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.  Regen, Wind und Nebel hatten noch zugelegt und es wurde ziemlich kühl. Nach ca. einer halben Stunde war dann aber die Welt wieder in Ordnung. Kein Wind mehr, der Regen hatte aufgehört, ein Regenbogen am Horizont und ein Stücklein blauer Himmel. Trotzdem die 1000 Höhenmeter die wir auf fünf Kilometer hinunter stiegen, gingen merklich in die Gelenke (der Muskelkater kam erst heute). Nachher ging es leicht bergab, dem "Lehm" entlang Richtung Brigels (1287 MüM). Auf halbem Weg kamen uns dann Köbi und Heinz entgegen. Sie hatten sich spontan entschlossen, uns am zweiten Tag der Etappe zu begleiten. Nach einem kurzen Kaffehalt in Brigels machten wir uns dann wieder auf den Weg  Richtung Schlans, Trun und Rabius. Es waren noch ca. 12 Kilometer, aber wer gedacht hatte es gehe alles leicht abwärts hatte sich getäuscht. Zudem wurde noch der Rucksack aus unerfindlichen Gründen immer schwerer. Abschliessend noch ein kurzer Restaurantbesuch und dann mit der RhB die Rheinschlucht hinunter Richtung Chur. Es bleit noch zu erwähnen, dass ich dank Franz wieder etwa fünf Blumennamen mehr kenne, aber die Namen den Blumen nicht zuordnen kann.    

Das Schlusswort an Walter: Teilweise hattest Du recht, es waren zeitweise wirklich garstige Verhältnisse, per Saldo aber zwei geniale Tage 🙂 .  

Die Bezeichnung Kistenpass war in der Schweiz umgangssprachlich für viele wenig befahrenen Nebenstrassen gebräuchlich. Gemeint waren damit in der Regel Schleichwege oder Umwegsverbindungen, die von motorisierten Verkehrsteilnehmern auf dem Nachhauseweg nach übermässigem Alkoholkonsum benützt wurden, um einer allfälligen Polizeikontrolle auszuweichen (Kiste = ugs. für Rausch).

 

Diashow


yRabbius - Greina 12.08.2014Etappen 15/16 Rabius-Terrihütte-Olivone (12./13. August)  

Dieses Mal ging es in's Bündnerland nach Rabius im Somfix (Val Sumvitg). Die Wanderung begann mit einem Wehrmutstropfen. Heinz hatte sich beim Weg zum Bahnhof Birmensdorf eine Zerrung eingefangen und musste unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Gute Besserung und hoffentlich bist Du bei der nächsten Etappe wieder dabei. 

Nach einem kurzen Einlaufen begann dann der Aufstieg Richtung Greina. Das erste Etappenziel das Restaurant "Val" in "Val"  erreichten wir nach etwas über einer Stunde und 300 zurückgelegten Höhenmetern. Jeanette die hübsche Aushilfs-Wirtin hat sich über die verschiedenen Sprüche amüsiert und gemeint, dass sie uns am liebsten begleiten würde. Sie tat es natürlich nicht und so sind wir halt zu Zehnt weiter marschiert. Zuerst ging es über eine Hängebrücke und dann vorbei am Hotel Tenigerbad. Da haben wir uns wirklich gefragt, wer in aller Welt auf die verrückte Idee gekommen ist, an diesem abgelegenen Ort ein Hotel zu bauen (Google weis es, klick). Von dort ging es weiter zum Lei Runcahez (Stausee).  Am Ende des Stausees war es dann aber vorbei mit dem lockeren Spaziergang. Es lagen rund 6 km Laufstrecke und ca. 1000 Höhenmeter vor uns. Der Lieblings-Spruch von unserem Tourenleiter "je steiler desto geiler" fand plötzlich nicht mehr viele Anhänger, nur Franz erwähnte etwas von einem moderaten Anstieg, oder habe ich dies falsch in Erinnerung  😉  Nach knapp sechs Stunden Wanderzeit hatten wir die Terrihütte (SAC 2170 MüM) erreicht und die ca. 1300 Höhenmeter glücklich und zufrieden hinter uns gebracht. Das Wetter war übrigens optimal, die Sonne hat sich zwar rar gemacht, aber dafür waren die Temperaturen ideal.  

In der Hütte gibt es für ca. 110 Personen Platz zum Übernachten. Temporäre Hüttenwartin war einmal mehr eine jüngere Frau, die mit ihrem Töchterlein und einer zusätzlichen Helferin für das Wohl der Gäste verantwortlich ist. Unser Programm wie gehabt: Kaffee und Kuchen, dann Weisswein zum Apéro, schnell die Steinböcke am Gegenhang bewundern, ein Dreigänger zum Nachtessen (Lasagne) dazu "Herrschäftler" und natürlich wieder Witze und Sprüche. Irgend etwas war mit einem "Störvögler" der mit der Matratze auf dem Rücken von Haus zu Haus zog. Der Platz im Schlafzimmer war überdimensioniert, dies war sicher der Hauptgrund dafür, dass alle Teilnehmer am Morgen betonten, wie gut sie geschlafen hatten.

Am Morgen war dann die Welt wirklich in Ordnung: Stahlblauer Himmel und angenehm warm. Dies ermunterte uns, vor dem Morgenessen auf den Piz Blenio zu klettern und den Sonnenaufgang zu bewundern. Das Traumwetter begleitete uns bis zum Etappenziel in Olivone. Das einzige Problem war eigentlich nur, dass niemand Sonnenschutzmittel dabei hatte, weil die Wetter-Vorhersage wirklich katastrophal gewesen war. Walter den nächsten Abschnitt kannst Du überspringen.      

yyGreina-Olivone 13.08.2014Leider hatten die Sch..-Wetterpropheten mit der Prognose ausnahmsweise recht, denn es war wirklich garstig. Bevor wir in die Greina-Ebene gelangten, mussten wir noch einen kleinen giftigen Hügel überwinden. Dann ging es aber mehr oder weniger auf der selben Höhe bis zur Motteraseia-Hütte (SAC  2171 MüM). Bei dieser Teilstrecke hatte ich mich wirklich gefragt, warum die Greina als Ebene und nicht als See bezeichnet wird. Wir sind ständig in einem Bach gelaufen und haben noch gefühlte 127 Bäche überquert.

Nach der Zwischenverpflegung und dem Kleiderwechsel, der Regen hatte aufgehört, ging es runter zum Lago di Luzzone auf 1606 MüM. Dort haben wir die 160 Meter hohe Staumauer, die bei Sportkletterern beliebt ist, bewundert und uns natürlich im Ristorante Luzzone verköstigt. Wir waren zurück in der Zivilisation, die restlichen 700 Höhenmeter bis nach Olivone hinunter waren dann locker aber äusserst abwechslungsreich.

Zu erwähnen gibt es noch, dass ich mit "Augentrost" eine neue Pflanzenart kenne und die zweitägige Tour trotz den Wetterkapriolen genial war und ausgesprochen Spass gemacht hat.    

Fotos H. Hinnen / H. Jahn


a Olivone - Biasca 26.08.2014Etappe 17 Olivone - Biasca (26. August)  

Die Reise ging in's Bleniotal.  Zuerst mit der SBB nach Biasca und dann mit der "Autolinee Bleniesi" auf der Lukmanierstrasse nach Olivone. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich  wieder auf 14, leider liessen uns aber die Frauen total im Stich. Dafür waren erfreulicherweise die "wasserscheuen" und die in den vergangenen Wochen "angeschlagenen" Kumpel dabei.     

Der Start war in Olivone und zwar genau an der Bushaltestelle, an der wir vor zwei Wochen Richtung Biasca eingestiegen waren. Der Chauffeur hatte 2x gefragt, ob wir wirklich an diesem verlassenen Ort aussteigen möchten. Ziemlich hektisch wurde die Regenkleidung montiert und sofort losmarschiert. In Dangio, nach einer Stunde Laufzeit, war der Widerstand nicht sehr gross, als Fredy vorgeschlagen hatte einen kurzen Zwischenhalt in einem Restaurant zu machen. Dangio ist wegen der Schokoladenfabrik bekannt, die Anfang des 20sten Jahrhunderts eröffnet und 1968 geschlossen wurde (klick).  

Die nächsten ca. fünf Kilometer bis nach Acquarossa waren dann nicht sonderlich spektakulär. Mit dem Ristorante Stazione haben wir dort aber auf Anhieb ein nettes Lokal für das Mittagessen gefunden. Ich sass da zufällig an einem Tisch mit drei Wander-Kollegen die nicht etwa einfach ein Glas Wein bestellten, nein ein Liter Merlot musste her. Ich habe an die noch vor uns liegenden 15 Kilometer Wegstrecke gedacht und gehofft, dass dies mal gut gehen würde. Es ging gut, das Cordon Bleu und der Coretta Grappa haben den Wein offensichtlich kompensiert. 

Von Acquarossa aus ging es auf der linken Talseite mehrheitlich locker leicht bergab. Allerdings fanden es nicht Alle so locker,  ein Kollege hat bei jeder kleinen Gegensteigung gemotzt, dass der Reiseleiter der zufällig sein Bruder ist, ihn schlecht informiert habe 🙂 .

Nach etwas sechs Stunden Laufzeit und 25 zurückgelegten Kilometer haben wir Biasca erreicht und damit dreiviertel unserer Nord-Süd-Tour hinter uns gebracht. Über das Wetter gibt es nicht viel zu schreiben, die Tour im nächsten Jahr findet aber hoffentlich im Sommer statt.     

Fotos H. Hinnen

 


Etappe 18 Biasca - Bellinzona (2. September)  

Laufen Biasca - Bellinzona 02.09.2014Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ging's in's Tessin nach Biasca. Endlich wieder einmal bei strahlend schönem Wetter, aber ehrlich gesagt hat dies keine Rolle gespielt, da die Weitsicht bei dieser Etappe ziemlich eingeschränkt war. Die Strecke ging von Biasca aus dem Ticino entlang Richtung Süden. Köbi, der die Gegensteigungen nicht sehr liebt, hat sofort die Initiative ergriffen und während den ersten Kilometern ein horrendes Tempo angeschlagen.

Mit über 25 Kilometer handelte es sich um die längste Teilstrecke, dafür waren aber auch nur ca. 50 Höhenmeter zu überwinden. Am Anfang nahm alles seinen Lauf bis plötzlich Hektik resp. Panik ausbrach. Ein Arbeiter der am Wegrand das Gras schnitt, hatte offensichtlich ein Wespennest getroffen. Einige von unseren Weggefährten wurden als Folge davon, von den Viechern gestochen. Wir konnten die Wanderung dann aber ohne Verzögerung fortsetzen. Das Mittagessen aus dem Rucksack irgendwo im Nirwana, einen kleinen Umweg wegen GPS-Problemen, sowie die drei Autobahn-Unterquerungen haben wir auch schadlos überstanden.

Kurz vor Bellinzona konnten wir uns in der Moesa (kommt aus der San Bernardino Region) erfrischen und noch für den Schlussspurt stärken. Weil wir noch Zeit hatten, hatte der Tourenleiter dann noch einen kleinen Umweg zum "Castelgrande" eingebaut. Dabei handelt es sich um die älteste der drei Burgen von Bellinzona sie geht auf Befestigungen in Römer- und Langobardenzeit zurück. Die ersten Burgbauten stammen aus dem 10. – / 12. Jahrhundert. Dieser Umweg hatte sich schon wegen dem interessanten Bauwerk, der schönen Aussicht und dem netten Grotto gelohnt (dies als Seitenhieb für die Weggenossen die eine Abkürzung nahmen). Auf dem Bahnhof waren wir dann aber wieder vereint und konnten uns gemeinsam auf die Heimfahrt machen. Beim Umsteigen in Arth Goldau hat uns Güx dann noch bewiesen, dass ein Glace aus dem Kübelchen problemlos mit den Fingern, statt mit einem Löffel gegessen werden kann.   

Der kitschige Sonnenuntergang, den wir entlang dem Zugersee bewundern konnten, war dann ein gelungener Abschluss eines wieder interessanten und schönen Tages.

Fotos H. Hinnen


Bellinzona - Isone 23.09.2014Etappen 19/20 Bellinzona - Isone -Lugano (23/24. September)  

China feiert 2014 das Jahr des Pferdes, aber dazu später mehr 😉  Bereits zum dritten Mal reisten wir in's Tessin, um die nächsten zwei Etappen unter die Füsse zu nehmen. Vom Bahnhof Bellinzona aus ging es durch die Altstadt zum  "Castelgrande" (vgl. Bericht von der letzten Etappe). Dort eine kurze Besichtigung der Festung und dann via Giubiasco nach Camorino. Dort wurde Köbi von einem früheren Arbeitskollegen von Fredy in Empfang genommen und via Auto einige Hundert Höhenmeter nach oben befördert.

Die restlichen sieben Mohikaner wanderten auf einem moderat ansteigenden Pfad  zum Cima die Dentro (1005 MüM). Bei  diesem Gebiet handelt es sich um einen Militärspielplatz für die Grenadiere von Isone. Wir plauderten etwas mit den Rekruten und warteten auf Köbi. Nach ca. einer halben Stunde pfeifen, rufen und telefonieren hatte er uns dann tatsächlich gefunden und so konnten wir vereint die halbe Stunde abwärts nach Isone spazieren. Übernachtet, gegessen und gelacht haben wir im Hotel Camoghe. Gelacht vor allem darum, weil es Kollegen gab die behaupteten, dass Pferde schwimmen können. Nach einer längeren Diskussion hat sich dann herausgestellt, dass bisher niemand von den Pro-Schwimmern in Natura ein schwimmendes Pferd gesehen hatte. Anmerkung von der Nicht-Schwimmer-Fraktion: Natürlich können Pferde schwimmen, wir wollten ja nur etwas Spass haben  😀 und dies ist uns ziemlich gut gelungen.

Isone - Lugano 24.09.2014Um sieben Uhr war Frühstück angesagt und anschliessend ging es wieder Richtung Süden. Das erste Zwischenziel war der Cola die Lago (ein ausgetrockneter See). Köbi hatte unterwegs noch einen Anruf von einem Birmensdorfer Kollegen erhalten, der ihm zum Geburtstag gratulieren wollte. Dass der Kollege ein Mitglied der Wandergruppe war, der sich hinter einem Stein versteckte hatte, hat er erst nach ca. fünf Minuten, als die obligate Frage nach den schwimmenden Pferden kam, gemerkt.  Anschliessend ging es weiter nach Capriasca und von dort zur Kapelle San Bernardo.  Fredy hat noch eine Schnitzelbank, die er anlässlich der Geburtstagsfeier schrieb,  über das das bewegte Leben resp. die interessante Karriere von Köbi vorgetragen. Nach einer angemessenen Pause war es dann ein lockeres Wandern durch die Vororte bis zum Bahnhof in Lugano. Im Restaurant Anacapri war dann vor der Heimreise mit der SBB nochmals ein Verpflegungs-Unterbruch angesagt. 

Fotos H. Hinnen


Lugano - Morcote 07.10.2014

Etappe 21: Lugano - Morcote (7. Oktober)  

Zum vierten Mal ging es in die Sonnenstube der Schweiz und zwar nach Lugano. Es war aber so: Auf der Nordseite war das Wetter recht schön und angenehm warm. Bei der Ausfahrt aus dem Gotthardtunnel haben wir aber gedacht, wir seien im falschen Film. Wegen dem dichten Nebel konnten wir den Regen nicht sehen, aber wir dachten natürlich ... lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen .....  In Lugano hat uns dann Fredi, der bereits im Tessin war, empfangen und voller Optimismus verkündet, dass erst gegen Abend mit Regen zu rechnen sei.

Voller Tatendrang sind wir darum Richtung Süden bis zur Talstation der San-Salvatore-Bahn gewandert und haben dort Köbi und Heinz deponiert. Die Beiden hatten sich entschieden, die ca. 600 Höhenmeter per Bahn zurück zu legen. Die restlichen 10 Unentwegten sind mehr oder weniger in der Falllinie auf den San Salvatore gestiegen. Dort konnten wir uns im Restaurant gemütlich einrichten und auf Peter, der gemeint hatte, dass die Wanderung erst am 14. Oktober stattfinde, warten.  Während des Wartens --- lächelten wir noch und waren froh ---- und es kam schlimmer. Es regnete plötzlich ziemlich deftig und der Nebel wurde dichter.

Trotzdem haben wir uns in die Regenmontur gestürzt und sind losmarschiert. Nach etwa der Hälfte des Abstiegs Richtung Morcote hat Hans mit der Hand Richtung Süden gezeigt und erwähnt, dass dies der schönste Punkt der Schweiz sei. So so haben wir gesagt und sind weiter marschiert.

Der Höhepunkt der Tour war dann aber das Risotto im Ristorante Battello in Morcote, zu dem uns Hans Lüscher eingeladen hatte. Wegen dem guten Nachtessen haben wir dann das Schiff verpasst und mussten mit dem Postauto nach Lugano zurück. Dadurch kamen wir einen Zug später als geplant wieder nach Hause, aber was soll's, wir hatten trotzdem wieder einen schönen und ereignisreichen Tag, unter lässigen Kollegen.

ps. Übrigens Pferde können schwimmen und nämlich/dämlich schreibt man mit einem "h" 😉

Fotos W. Eichenberger /
H. Hinnen


Brusino - Meride 31.10.2014

Etappen 22/23 Brusino - Meride - Chiasso (31. Oktober /1. November)  

Zum fünften und letzten Mal befand sich der Start einer Etappe im Tessin. Von Lugano aus wurden wir mit zwei Booten (Ambra-Taxi) in ca. 15-20 Minuten nach Brusino Arsizio chauffiert. Dieses Dorf befindet sich auf der Südseite des Luganersees, also etwa 2-3 Kilometer von unserem letzten Etappen-Ziel Morcote entfernt. 14 Wanderer, mit Alice auch wieder einmal eine Vertreterin des schwachen Geschlechts, konnten den Aufstieg zum San Giorgio bei strahlend schönem und angenehm warmen Wetter in Angriff nehmen. Das ganze Gebiet um den San Giorgio gehört übrigens zum UNESCO Weltkulturerbe (Dazu ein interessanter Bericht in der NZZ - klick).  

Nach ca. einer Stunde Fussmarsch durch den Wald erreichten wir die "Alpe die Brusino". Das schöne Grotto hatte allerdings bereits Winterpause, so mussten wir uns halt aus den Rucksäcken verpflegen. Immerhin konnten wir aber die wunderschönen mehrere Hundert Jahre alten Kastanienbäume bewundern. Nach einer kurzen Rast und einer weiteren Stunde Fussmarsch waren wir auf dem "Monte San Giorgio" dem mit 1097 MüM gelegenen höchsten Punkt der Etappe. Die Aussicht von diesem Punkt aus war wirklich überwältigend. Gemäss unseren Berg-Experten (sie waren sich zwar nicht immer einig) konnten wir in der Ferne den Mont Blanc, das Matterhorn, sowie einige weitere Viertausender der Alpen sehen. 

Der Weg hinunter nach Meride war denn im wahrsten Sinne des  Wortes sehr steinig. Wir mühten uns jedenfalls während fast einer Stunde, auf einem alten mit Steinen präparierten Pilgerweg, den Berg hinunter.  In Meride folgte der Besuch des "Museo die Fossili", dann der Apéro im Ristorante "Crisalide" und anschliessend Zimmerbezug in der Pensione "San Silvestro". Der Höhepunkt der beiden letzten Etappen folgte aber mit dem Abendessen im "Grotto Fossati". Was wir da an Tessiner Spezialitäten vorgesetzt bekamen war überragend.

Meride - Chiasso 01.11.2014Die letzte Etappe führte dann an verschiedene Dörfern wie Tremona, Besazio, Genestrerio, Novazzano vorbei in die Region "Bosco Penz" bei Chiasso. Dort strebten wir Zielsicher dem Grenzstein 75B, dem südlichsten Punkt der Schweiz zu.  Das heisst nochmals einen leichten Anstieg auf ca. 500 MüM. Wir fanden die kleine Waldlichtung, mit einer Orientierungstafel, den erwähnten Grenzstein sowie einer "Helvetia" aus Holz. Bei einem Glas Weisswein freuten uns über den gelungenen Abschluss. Die restlichen drei Kilometer zum Bahnhof Chiasso waren dann nur noch Zugabe. Da niemand so richtig pressiert war, schalteten wir in Lugano einen Zwischenhalt ein und freuten uns auf der Terrasse des Ristorante " Anacapri" über eine wieder gelungene Etappe (klick).

Besten Dank Fredy für die Super-Organisation, wie auch für die perfekte Touren-Leitung. Du bist ohne Gegenstimme für ein weiteres Jahr gewählt 🙂  

 

Am Freitagabend 23. Januar 2015 treffen wir uns in der Waldhütte in Birmensdorf um nochmals auf dieses spezielle Wanderjahr zurückzublicken und vielleicht das Wanderjahr 2015 zu besprechen. Weitere Infos, wie auch den Gesamtbericht, die Adressliste sowie eine Übersichtskarte  findet Ihr wenn Ihr oben den Wanderer (QdS) anklickt.

Fotos Werni Eichenberger


Der Abschlusshöck in der Waldhütte Birmensdorf war ein Vollerfolg. Werni Eichenberger hat eine Diashow mit den interessantesten Fotos vorbereitet und abgespielt. Fredy hat dazu in Gedichtform Revue passieren lassen. Besten Dank an Beide, da war viel Arbeit und Herzblut dahinter.

Die Vielwanderer wurden dann noch mit einer Auszeichnung geehrt.  QdS Ehrung

 

 

Güx hat dann ebenfalls in Gedichtform einige Höhepunkte der Tour 2014 beleuchtet und Fredy für die gute Organisation gratuliert und als Dank eine Steinbock-Skulptur mit Gravur, sowie ein Fotoalbum überreicht.

Last but not least hat Fredy die Planung für 2015 (Durchquerung von Ost nach West) bekannt gegeben (klick).

 


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