Chunsch au mit quär dur d’Schwiz; 1.Etappe

 

Unter dem Motto „Chunsch au mit quär dur d’Schwiz“ starteten wir, eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe, bestehend aus 14 „Männerrieglern“, pensionierten! ‚Feuerwehrlern’ aus Birmensdorf und noch einigen sonst motivierten Wanderern, am 12. März 2014 um 07.00 Uhr zu unserer ersten Wanderung auf dem Parkplatz Brüelmatt in Birmensdorf. Da unser erster nördlichster Startort mit dem öffentlichen Verkehrsmittel schwer erreichbar war, fuhren wir mit drei PW’s dorthin. Auf verschiedenen Verkehrs-Routen erreichten wir trotz Staus unser Startort nördlich von Neuhaus/D wie durch ein Wunder gemeinsam.

Schon einige Schritte nach unserem Start gab es linkerhand eine sehr alte Eiche, bei welcher die mächtigen Aeste gestützt und teilweise mit Drahtseilen zusammengehalten werden, zu bestaunen. Nach ca. einer viertel Stunde Marschzeit liess unser Organisator und Reiseleiter Fredi Gut unsere Gruppe bei einem Grenzstein aus dem Jahre 1839 anhalten. Zu unserer grossen Überraschung zog Fredi zwei Flaschen Weisswein aus seinem Rucksack. Der köstliche Rebensaft wurde auf der Stelle gekostet; dabei stellte Fredi jeden einzelnen Wanderer vor. Danach ging es in flottem Tempo durch deutsches Gebiet, über goupiertes Gelände durch Wälder und über grosse Weiden vorwärts. Anfänglich war viel, bei uns selten vorkommender, jetzt blühender Seidelbast zu beobachten. Nach geraumer Zeit überquerten wir wieder die Grenze, markiert durch eine rote, hochgestellte Barriere. Einen herrlichen Tag konnten wir geniessen. Gute Luft, absolute Ruhe, nur durch unser Plaudern etwas unterbrochen. Auch die Wandertemperatur war mit der leichten Bise sehr angenehm. Beim Randenturm angelangt, hatten die meisten Beteiligten die 224 Stufen erklommen, um die grandiose Aussicht zu geniessen. Allerdings blieben die Berge hinter dem Dunst verborgen. Nun kam langsam Appetit auf, und so gelangten wir nach zügigem Marsch beim Restaurant „Siblinger-Randenhaus“ an. Am bereits reservierten Tisch, welcher schön gedeckt war, nahmen wir unser zur Weiterempfehlung ausgezeichnetes Mittagsmenü ein. Danach waren wir wieder fit. Es war Aufbruch. Unser Navigator Werni führte uns mit seinem GPS sicher durch die wunderschöne Landschaft. Auf der ganzen Strecke waren immer wieder die bei uns sehr selten vorkommenden leuchtend blauen Leberblümchen zu bewundern. Und plötzlich standen wir auf einer Aussichtsterrasse. Schaffhausen und der Rhein lagen vor uns. Nur das Rauschen des rollenden Verkehrs holte uns wieder auf den Boden der Realität zurück. Nun ging es zügig hinunter. Um 17.15 Uhr empfing uns Peter auf dem Parkplatz beim Schlösschen Wörth. Er war extra von Birmensdorf zum Rheinfall gefahren, um die drei Chauffeure zu den am morgen abgestellten Fahrzeuge zurückzubringen; besten Dank Peter. Wir ruhten uns in einem nahe gelegenen Restaurant aus, bis uns unsere Chauffeure abholten und uns anschliessend, bereits bei Dunkelheit sicher nach Birmensdorf zurück führten. An dieser Stelle möchte ich mich bei Fredi, den Chauffeuren und allen, die zu diesem wunderschönen Tag beitrugen, nochmals herzlich bedanken.

Franz Brunner, 12. März 2014

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