Dienstag 25. August: Malanser Aelpli – Vilan – Valcaus

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Aug 262020
 

Tagesbericht: Monika

Das Wetter meint es gut mit uns! Eine für dieses Jahr rekordgrosse Gruppe mit vier Frauen und vierzehn Männern fährt ins Bündnerland. Auch Senioren (!!!) von Dietikon sind unterwegs mit einem Leiter, der etwas gar übereifrig und giftig seine Plätze im Zug und Postauto verteidigt. Unser Chef ist ganz anders, ruhig, besonnen und ohne Makel ist alles bestens organisiert.

Um neun Uhr besteigen die ersten acht – pro Stunde werden nur 32 Leute transportiert – die Älplibahn Malans, die uns in 14 Minuten 1’200 Meter  höher zum Beizli mit atemberaubender Aussicht über die Bündner Herrschaft bringt. Es ist keine gewinnorientierte Bahn, vielmehr ein Gemeinschaftswerk von vielen Genossenschaftern und Vereinsmitgliedern, die sie am Leben erhalten. Im 2. Weltkrieg erbaut versorgte sie die Truppen mit Nachschubmaterial. Um zehn Uhr marschiert die eine Hälfte auf der kürzeren, blau-weissen, die andere auf der längeren, rot-weissen Route gut 600 Höhenmeter hinauf zum Vilan. Aber oh Wunder: Rotweiss ist schon am Picknicken, bis Blauweiss erscheint. Der Abstieg mit der Vernichtung von ca. 800 Höhenmetern ist ganz angenehm und wir kommen nach einer Drink- und Pipipause gut gelaunt in Valcaus an.

Aber es kommt noch besser, denn die herzliche (zwar etwas gestresste) Wirtin bringt Wein, Bier, Zvieriplättli und zur Krönung herrliche Wähen auf den Tisch. Wie immer drängen sich viele vor, wenn es ums Bezahlen geht, doch für einmal besteht Fredi darauf, das Essen zu bezahlen. Ihm, aber auch allen anderen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Das Abenteuer ist aber noch nicht fertig, denn nun rüsten wir uns mit Helm und Trottinett, um in tollkühner Fahrt nach Seewis hinunter zu „brausen“. Die beiden Hunde können wir dem Verleiher mitgeben und sie verhalten sich bei ihm wohlerzogen. Nun sausen die einen auf Teufel-komm-raus davon, den anderen (wie mir) schmerzen aber am Schluss die Hände vor lauter Bremsen. Fredi ist ja immer für eine Überraschung gut und so zweigen wir nach einiger Zeit von der Route ab, um nach zehn Minuten Fussmarsch ein Panorama sondergleichen auf das Rheintal zu geniessen.

In Seewis kommen wir gesund und ohne Schrammen an, werden von den Hunden freudig begrüsst und warten auf einer Terrasse auf das Postauto nach Landquart.

Was für ein herrlicher Tag !!!  Danke, lieber Fredi, du bist Weltklasse !!!

Bilder: Irene, Annelies, Richard, Werni, Jörg, Hans

Karte

Dienstag, 11. August: Urnäsch – Hundwiler Höhe – Appenzell

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Aug 132020
 

Bericht: Hane

Wieder ein herrlicher Tag mit viel Sonne und Rekord-Temperaturen für dieses Jahr, offiziell ca. 30, gefühlt ungefähr 40 und geschwitzt wie wenn es 50 Grad gehabt hätte.  Dementsprechend gab es auch die einte oder andere kurzfristige Abmeldung. Es waren aber trotzdem elf Wanderfreunde, darunter mit Annelies auch eine Vertreterin vom sogenannt schwächeren Geschlecht, die sich ins Appenzeller Land aufmachten.

Die SBB und die Appenzeller Bahnen brachten uns in ca. drei Stunden nach Urnäsch der flächenmässig grössten Gemeinde in Appenzell Auserrhoden. Einmal mehr mussten wir im Zug die Masken montieren, was allerdings in der Zwischenzeit zum Standard-Procedere gehört. Im Hotel Krone in Urnäsch konnten wir den obligatorischen Kaffee mit Gipfeli geniessen, bevor der Aufstieg auf die Hundwiler Höhe begann.

Die ersten paar Hundert Meter ging es entlang der Hauptstrasse die Urnäsch mit Appenzell verbindet. Dann eine unerwartete Abzweigung in eine Wiese die nur wegen des Wanderwegzeichens erkannt wurde, jedenfalls war auch mit einer frisch gereinigten Brille kein Weg auszumachen. So ging es stetig nach oben, manchmal auf Trampelpfaden, manchmal auf Wegen, teilweise aber einfach durch Wiesen. Zu unseren Rechten war das Alpsteingebiet mit dem Säntis und etwas weiter östlich der Hohe Kasten im Blickfeld. Unter uns sahen wir Jakobsbad mit der Schwebebahn zum Kronberg, etwas weiter Richtung Appenzell Gonten mit dem Golfplatz und dem Barfussweg.

Nach etwa zweieinhalb Stunden Laufzeit und 500 Höhenmeter weiter oben hatten wir dann das Zwischenziel die „Hundwiler Höhe“ erreicht. Ein gemütliche Bergwirtschaft die über 40 Jahre lang  von der sogenannten „Appenzeller Landesmutter“ Marlies Schoch geführt wurde. Seit 2016 ist das Restaurant in anderen Händen aber jedenfalls immer noch gemütlich und die Bedienung ausgesprochen aufmerksam und freundlich. Da wir unsere Batterien wieder laden und unsere verschwitzten Kleider trocknen mussten haben wir uns ziemlich viel Zeit gelassen.

Der Abstieg nach Appenzell auch wieder ca. 500 Höhenmeter war dann recht angenehm, die Hitze allerdings hat an unseren Reserven gezehrt. Der letzte Kilometer zum Teil auf Asphaltstrassen war dann wirklich etwas unangenehm. In Appenzell haben wir das Restaurant „Sonne“ beim Landsgemeinde-Platz angesteuert und uns in der schönen schattigen Gartenwirtschaft bedienen lassen.

Nach einem-zwei Bier (kein Wein und kein Kafi Fertig) ging es auf derselben Strecke mit Maske in heimatliche Gefilde zurück. Freddy besten Dank, wieder ein schöner Tag mit interessanter Wanderung, wo auch viel gelacht wurde.

Bilder: Hane, Annelies

Karte