Feb 272020
 

Bericht: Hane 

Für diesen Wandertag waren Niederschläge, Sturm und Kälte angesagt. Trotzdem waren es drei Frauen und zwölf Männer sowie ein Vierbeiner, die sich der Herausforderung stellten. Gute Besserung an Max, bei dem leider am Dienstag die Hexe unerwartet zu Besuch war und er dadurch auf die Teilnahme verzichten musste. Die Anreise nach Rotkreuz war sehr kurz, wodurch die Abfahrtszeit von zu Hause erfreulich spät erfolgte. Die Kälte bekamen wir tatsächlich schon nach dem Aussteigen aus dem Zug zu spüren und wir steuerten daher sofort das nächste Café an. Der Wanderleiter hatte aber andere Pläne und so hiess es Säcke aufnehmen.

Nach ca. 40 Minuten Marschzeit kamen wir dann zum Restaurant Breitfeld wo Tische und Gipfeli für uns reserviert waren. Das Restaurant war total mit Fasnachts-Zeugs dekoriert. Attraktiv und sehenswert war die Ausstellung mit den unterschiedlichen Lebkuche-Häuschen. Das Restaurant bietet übrigens eine exklusive Küche, eine Minigolfanlage sowie eine schöne Aussicht auf den Zugersee. 

Nach dem wohltuenden Zwischenhalt ging’s zurück an die eisige Kälte wo sich Wind und starkes Schneegestöber immer wieder abwechselten. Bis zum Michaelskreuz lagen ca. 300 Höhenmeter und ca. 4 km Fussmarsch vor uns. Der Fussweg war gut ausgebaut, die Kälte und der Wind waren aber zurückhaltend ausgedrückt, etwas störend. Nach gut einer Stunde waren wir dann am Ziel, suchten aber das Kreuz vergebens. Im Google kann nachgelesen werden, dass das Michaelskreuz seit 1436 kein Kreuz mehr sondern eine Kapelle ist (klick).

Leider war das angrenzende Restaurant wegen Ferienabwesenheit geschlossen. Fredy hatte dies natürlich im Voraus abgeklärt und darum im Restaurant Frohsinn in Udligenswil reserviert, welches wir nach  knapp einer Stunde Fussmarsch erreichten. Das Lokal sieht von aussen recht bieder aus, die Gaststube und das Säli waren aber äusserst stilvoll eingerichtet. Bekannt ist das Lokal seit Generationen als Güggeli-Beiz, in den letzten Jahren kamen aber Gault-Millau-Punkte (klick) für andere Gerichte dazu.

Nach dem feinen Mittagsmenu mit Hackbraten, Gemüse und Kartoffelstock konnten wir frisch gestärkt die Wanderung nach Küsnacht fortsetzen. Der Weg führte in Küsnacht zuerst ein Stück dem Vierwaldstätter-See entlang und später an vielen historischen Bauruinen vorbei zum Restaurant Winkelried. Eine Beiz wie sie gemütlicher nicht sein könnte, der Kafi Luz hat jedenfalls sehr gut geschmeckt. Dass das Lokal zudem eine historische Vergangenheit hat, wurde von Irene mit einem Foto  festgehalten.

Für die letzte Etappe zur „Hohlen Gasse“ benötigten wir dann nochmals etwa eine halbe Stunde. Selbstverständlich liessen wir es uns nicht nehmen, den Weg oder eben die Gasse abzuschreiten, wo gemäss der bekannten Sage der Landvogt Gessler von Wilhelm Tell erschossen wurde.

 

 

Von dort brachte uns das Postauto an den Ausgangspunkt Rotkreuz und anschliessend die SBB in heimische Gefilde zurück. Besten Danke Fredi, es war trotz des Hudelwetters eine tolle Tour mit einigen historischen Merkmalen.

Karte

Bilder: Irene, Richard, Werni 

 

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