Nov 082018
 

Tagesbericht Hane

Der Start der Abschlusswanderung in diesem Jahr war im Klosterdorf Einsiedeln und führte zuerst durch das Langlauf-Paradies vom Schwedentritt. 14 Wanderer, eine Wanderin sowie zwei Vierbeiner wollten es nochmals wissen und wurden vom Wandertag einmal mehr nicht enttäuscht. Enttäuscht wurde aber wer gehofft hatte, dass es dieses Jahr wenigsten einmal regnet. Der Herr Fön sorgte für sehr angenehme Temperauren und zeitweise blauen Himmel.   

Dank der kurzen Anreise hatten wir auch genügend Zeit für Wirtschaftskunde resp. den Besuch in den Wirtschaften. Die Konditorei Schefer am Bahnhofplatz kannten wir von früheren Wanderungen und es war daher nur naheliegend, dass wir uns dort vor dem Start mit Café und Gipfeli verköstigten.

Nach ca. einer halben Stunde hiess es dann Säcke aufnehmen und loslegen. Der asphaltierte Weg führte uns zuerst zum Kloster und von dort auf der alten Etzelstrasse zum Galgenchappeli. Die Besichtigung liessen wir aber aus, weil wir auf unserer Nord-Süd-Wanderung im April 2015 da vorbei kamen und wussten, dass dies in früheren Jahrhunderten eine Hinrichtungsstätte war. Der Weg führte uns als Nächstes zum Moorgebiet Schwantenau und von dort am Kantonsgefängnis Schwyz vorbei Richtung Biberbrugg. Dort mussten wir einen kleinen mühsamen Umweg in Kauf nehmen, weil der Bach (Alp), die Strasse sowie das Bahntrasse überquert werden mussten.

In Biberbrugg war in der Pizzeria „Post“ das Mittagessen angesagt. Es erwartete uns eine vielseitige Speisekarte, freundliches Personal und moderate Preise. Dass beim Essen einer der Kollegen zu einer Kollegin gesagt hatte, „Du bisch au vill läufig“ führte zuerst zu etwas Verwirrung, bis dann klar war, dass er „viel zu Fuss unterwegs“ gemeint hatte. Nach dem Essen musste Geri sich leider  verabschieden, er hatte vor zwei Wochen den Fuss verstaucht und die Schmerzen waren offensichtlich doch grösser als beim Start erhofft.

Der Weg führte uns dann wieder an einem kleinen Moorgebiet (Witi) vorbei, dann die Überquerung der Ratenpass-Strasse sowie des „Bibers“ einem Bach der irgendwo oberhalb Rothenthurm entspringt. Weiter ging es an riesigen Moorgebieten vorbei und mehr oder weniger der sogenannten Finnenloipe entlang die sich von Rothenthurm bis nach Schwyzerbrugg erstreckt (20KM-Rundkurs). Die Langläufer in der Gruppe kannten diese Strecke natürlich aus dem ff und haben vermutlich die Kollegen genervt, weil sie immer wieder hören mussten „gsesch da gaht Loipe dure“.

Leider war die einzige Beiz an der Strecke das „Steistoss Stübli“ geschlossen und wir mussten den Kafi Luz auf später verschieden. Schon bald war in der Ferne die markante Antonius-Kirche von Rothenthurm in Sicht. Wenn wir Rothenthurm hören denken wir sicher immer an die Volksabstimmung „zum Schutz der Moore“ von 1987 zurück. Gemäss Presse war es eine politische Sensation, dass die Initiative angenommen wurde und dadurch der geplante Waffenplatz in Rothenthurm verhindert werden konnte.

Dass wir in Rothenthurm zielstrebig an zwei offenen Restaurants vorbei liefen, war etwas beunruhigend, doch erfreulicherweise war da noch der Adler und da konnten wir unsere Wirtschaftskunde mit einem Kafi Luz abrunden. Zurück in heimatliche Gefilde ging es über Arth Goldau und Zug wo wir zur Abwechslung bereits gegen 18h ankamen.  

Fredy einmal mehr ein geniales Wanderjahr besten Dank für Deine immer perfekte Organisation. Dass hie und da ein Restaurant geschlossen war, wollen wir Dir nicht anlasten  🙂 . Du hast ja bereits angedeutet, dass Du noch viele Ideen für weitere Touren hast, also freuen wir uns jetzt schon auf’s Wanderjahr 2019. 

Hane: Ich werde gelegentlich noch eine kleine Zusammenfassung machen und zusammen mit der Einladung zum Höck im Januar, wenn es denn wieder geben sollte, auf die Website stellen.  

 

Karte

Fotos Werni, Föns

 

 Posted by at 9:49 am  Tagged with:

Sorry, the comment form is closed at this time.