Mrz 062018
 

Tagesbericht Hane

Dem Rhein entlang tönt eigentlich recht langweilig, aber Fredi hat natürlich einmal mehr dafür gesorgt, dass die Tour interessant und abwechslungsreich wurde. Bei der Abfahrt in Altstetten waren es 15 Wanderer, davon erfreulicherweise drei Ladies die an der Rhein-Wanderung teilnehmen wollten.

Beim Start in Mumpf mussten wir die Bahnüberführung überqueren und im Nachhinein gesehen war dies vermutlich die steilste Partie und gleichzeitig der höchste Punkt des Tages.  Auf direktem Weg ging es an den Rhein hinunter und von da dem Ufer entlang Richtung Basel.

Erfreulicherweise trafen wir bereits nach einer Viertelstunde in Wallbach auf das Bistro Fabriggli und konnten uns da mit Kafi und Gipfeli verpflegen. Ein Novum in vier Jahren „Quer dur d’Schwyz“ war dann, dass wir in den Genuss von Werbeartikeln wie Flaschenöffner resp. Kopf-Pariser oder etwas Ähnliches kamen. Peter Dällenbach hat die Dinger von seinem Sohn Roger, dem die Firma www.dr-tec.ch gehört, zur Weiterverteilung erhalten.

Nach der Stärkung ging es dem Rhein entlang weiter, wobei wir im grösseren Ausmass auf havarierte Bäume trafen, die nicht von „Burglind“ sondern von Biber verunstaltet wurden.  Erwähnenswert war noch die Ruine eines spätrömischen Wachtturms. Sonst war es ein gemütliches lockeres Wandern bei perfekten Bedingungen.

Das nächste Etappenziel war das Restaurant Schiff in Möhlin, welches wir überraschenderweise eine Viertelstunde zu früh erreichten. Es gab eine grosse Auswahl von unterschiedlichen Mittags-Menues zu moderaten Preisen. Etwas gelacht haben wir wegen den zwei unterschiedlichen Serviererinnen, die Einte war schnell, freundlich und kompetent (oder Hans 🙂 ), die andere eine Zeitgenossin die ganz offensichtlich eine überaus schlechte Nacht gehabt hatte.

Nach dem Essen ging es nach Riburg zu den „Schweizer Salinen“. Bisher war ich immer der Meinung, dass Salz werde irgendwie dem Meer entzogen und dann vielleicht in dieser Fabrik aufbereitet. Jetzt weiss ich es besser, Salz ist ein Rohstoff wie zB Oel der dem Boden abgewonnen wird. Eine überaus kompetente Dame hat uns empfangen, zuerst einen Film vorgeführt und dann in einer zweistündigen Führung die ganze Anlage inklusive Bohrtürme, Eindampfanlage und Salzlager gezeigt. Geblieben ist mir noch, dass es früher mehrere Personen brauchte um einen Bohrturm zu überwachen, heute gibt es nur noch den Bohrloch-Betreuer (eine Berufsbezeichnung mit interessanten Perspektiven).

Die Saline Riburg produziert 250‘000 – 300‘000 Tonnen Salz jährlich und sichert damit die Hälfte unserer Landesversorgung. Weitere Zahlen und Details findet Ihr hier: www.salz.ch/de/

Nach dem total abwechslungsreichen Abstecher ging es wieder dem Rhein entlang, am Wasserwerk Rheinfelden vorbei bis zur Therme in Rheinfelden. Dort trennten sich die Wege der Wandergruppe, ca. die Hälfte der Leute genoss ein Bad im Salzwasser, während sich die seriöseren Wandervögel direkt auf den Heimweg machten.  

Fredi, besten Dank, hoffentlich gehen Dir die Ideen noch lange nicht aus.

Karte (klick)

Fotos Werni, Föns

 

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