Apr 112017
 

Tagesbericht Hane vom 18.4.2017

Es waren zwölf Wanderer die in Zürich den Zug nach Olten bestiegen. Die Frauen liessen uns dieses Mal, vermutlich wegen der ungünstigen Wetter-Vorhersage, im Stich 😥   Ein erster Aufsteller war dann, als Werni stolz erwähnte, dass er und Theo in der vorigen Nacht Grossväter geworden seien. Wir haben natürlich eins und eins zusammengezählt und festgestellt, dass Susan die Tochter von Theo und Reto der Sohn von Werni verheiratet sind. Wir wünschen dem glücklichen Ehepaar mit ihrem Sohn Nick natürlich alles Gute und viel Glück.

In Olten mussten wir dann auf den Bus umsteigen der uns zum Hauenstein, dem Ausgangspunkt der Wanderung führen sollte. Vor lauter Grossväter haben wir dann im Bus die geplante Ausstiegsstation „Löwen“ auf dem Hauenstein verpasst und mussten daher, ohne gültige Fahrkarten, eine ungeplante Ehrenrunde zur Endstation in Wisen in Kauf nehmen.  Mit ca. fünfzehn Minuten Verspätung und leider wieder ohne Kafi und Gipfeli ging dann die Wanderung endlich los.

Ganz überraschend war auch Franz dabei, er hatte aber gleich erwähnt, dass er da seine Verletzung erst teilweise verheilt sei, nur eine kurze Teilstrecke mitlaufen würde. Nach ca. zwei Kilometern  hat er sich dann tatsächlich verabschiedet und den Rückweg angetreten. Da waren es nur noch 11 die als erstes Zwischenziel die Belchenflue in Angriff nahmen. Speziell war noch, dass wir nie genau wussten, ob wir im Kanton Aargau, Solothurn oder Baselland sind.

Die Wanderung führte über gute, feste Wege, das Wetter war schön aber der Wind bitter kalt (gefühlte 0 Grad). Einige die sonst in kurzen Hosen dabei sind hatten jedenfalls Mützen und Handschuhe montiert. Nach ca. zwei Stunden hatten wir dann den wunderschönen Aussichtspunkt „Belchenflue“ erreicht. Gemäss Google: Die Belchenflue, bei den Einheimischen Bölchen genannt und zur Unterscheidung von den gleichnamigen Bergkuppen in Deutschland und Frankreich auch als Schweizer Belchen bezeichnet, ist ein markanter Berggipfel im Schweizer Jura. Er ist 1099 m ü. M. hoch und liegt etwa 7 km westlich von Olten.

Der Reiseleiter hatte wegen der ungünstigen Wetter-Vorhersage entschieden, dass Mittagessen an der Wärme zu konsumieren und dadurch einen kurzer Umweg zum „Berghaus Ober-Bölchen“ eingeplant. Es hat auf jeden Fall keine Proteste gegeben, erst recht nicht als dann die beiden neuen Grossväter auch noch die gesamte Zeche übernommen haben.

Nach dem Mittagessen ein kurzer Aufstieg zurück zum Weg den wir vor dem Mittagessen verlassen hatten. Dann ging es vorbei an etlichen Millitär-Bunkern die offensichtlich bereits im ersten Weltkrieg gebaut wurden, die Überreste aber teilweise noch recht gut erhalten waren.  Nach ca. zwei Stunden kamen wir zur „Ruine Waldenburg“,  gemäss Google, die bedeutende Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg bzw. Landvogteischlosses. Die meisten von unserer Wandergruppe liessen es sich nicht nehmen, den Turm zu besteigen und die schöne Aussicht zu bewundern.

Von da war es noch ein kurzer Abstieg nach Waldenburg, wo wir uns im Restaurant Post noch mit einem Kafi Fertig resp. einem Bier verpflegten und uns einmal mehr über einen schönen Wandertag, mit guten Freunden, bei  überraschend schönem Wetter freuen konnten (es begann erst zu schneien als wir auf den Zug in Waldenburg warteten).  Zwei Stunden Heimfahrt und in Mettmenstetten schneite es dann tatsächlich ziemlich giftig.

Karte (klick)

Fotos Werni, Hane

 

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