Apr 042017
 

Tagesbericht Hane vom 4. April 2017

Es sei vorweggenommen wir durften einen  Wandertag mit vielen Highlits erleben. Es begann schon damit, dass die Abfahrt ab Mättmi erst um 7:41 anstand, endlich einmal eine für Pensionäre angemessene Zeit 🙂  Nach 3x umsteigen und  einer guten  Stunde Fahrt trafen wir in Weggis dem Ausgangsort der Etappe ein. Der Start stand allerdings unter einem schlechten Stern, war doch weit und breit keine Wirtschaft in Sicht um unseren Tag gebührend mit Kafi und Gipfeli zu beginnen.  So starteten wir halb am verhungern in das von Fredi in der Ausschreibung erwähnte „muntere auf und ab auf der Südflanke des Rigis“. 

Zuerst ging es einmal munter bergauf, wobei wir uns über die Aussicht auf den Vierwaldstättersee  freuen konnten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Bürgenstock, den wir dann im Lauf des Tages halb umrundeten. Etwas links davon das  Buochserhorn (letztjährige Tour) und das Stanserhorn. Unter uns am See konnten wir die bekannten Touristenorte Weggis, Vitznau und Gersau sehen und auch verstehen warum die bereits vor über einhundert Jahren als Ferienziele sehr begehrt waren.

Nach ca. eineinhalb Stunden war dann die Znünipause angesagt. Zufällig entdeckten wir da eine Gedenkplatte, die darauf hinwies, dass an diesem Ort im Jahre 1991 vier ganz junge Personen gestorben seien. Es dauerte aber bis zur Zvieri-Pause, bis wir die Ursache dieses Unglücks erfuhren. 

Dann weiter aufwärts, bis sich Hans mit Dascha für einen kurzen Umweg verabschiedete. Er wusste von einer früheren Wanderung, dass eine giftige Leiter zu überwinden war, die für Hunde ungeeignet war. Eine Stunde später waren wir dann beim Mittagessen an einem schönen Berg-Bach wieder vereint (der kurzärmlige Max hatte den idyllischen Ort allerdings als Eisschrank bezeichnet).

Nach dem Mittagessen ging es weiter aufwärts bis zum höchsten Punkt (1013 MüM) des Tages und von dort weiter zum Hotel /Restaurant Wissiflue. Dieses Hotel war natürlich am Dienstag geschlossen, aber es „geschahen noch ein Zeichen und Wunder“. Die Chefin war anwesend und hat uns trotz Wirtesonntag bedient (wir durften sogar die Tische zusammenstellen). Die Zvieri-Pause wurde dann zu einem richtigen Highlite, neben der traumhaften Aussicht und einem Glas „Weissen“ erfuhren wir, dass Sylvia eine waschechte Zürcherin aus Wipkingen ist und seit 28 Jahren mit Ihrem Mann das etwas abgelegene Hotel mit eigener Seilbahn führt. Sie bestätigte auch was Werni schon erwähnt  hatte, dass in diesem Hotel vor ca. vier Jahren ein Tatort-Krimi gedreht wurde.  Nach unserer entsprechenden Frage konnte sie auch das Geheimnis der oben erwähnten Gedenktafel lösen (die vier Personen kamen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben). Sie hätte wahrscheinlich noch zwei Stunden weiter erzählt aber wir mussten ja noch nach Gersau hinunter.

Trotz der ca. 500 Höhenmeter war der Abstieg ganz okay, wir haben jedenfalls heute keinen Muskelkater. Im Restaurant La Porta konnten wir dann wie das nach so einem Wandertag Usanz ist, ist einen Coupe konsumieren und den Tag Revue passieren lassen. Das Wetter war okay, ganz wenig Regen, einmal etwas Nebel, dann wieder Sonnenschein, jedenfalls ideale Temperatur zum wandern. Eine Vielfalt von Tieren hatten wir gesehen darunter zwei Pfauen, Lamas, Wollschweine und last but not least einen schwarzen Milan. Eine geniale Wanderung Fredi, Deiner Wiederwahl als Organisator für die nächsten zehn Jahre steht nichts im Wege.

Ganz zum Schluss möchten wir noch einen speziellen Gruss an Franz Brunner richten: Gute Besserung und hoffentlich bist Du bald wieder dabei. 

Links zu einigen im Bericht erwähnten Punkten. 

Flugzeugunglück 1991

Fernsehkrimi Tatort 2012

Hotel Wissiflue

 

Fotos Werni, Hane

 

Wanderkarte: Weggis – Gersau (klick)

 Posted by at 6:35 am  Tagged with:

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