Aug 132016
 

15. Etappe Hochy. 7 Eggenweg 01812. August: Ybrig – Hochstuckli (Tagesbericht: Max Müller)   

Heute hatten wir die sieben Eggen – Wanderung mit einer Rumpfgruppe von sieben begeisterten Akteuren nachholen können. Gründe für die Verschiebung vom heiligen Dienstag auf den Freitag gab es mindestens drei: 1. die angesagten, ganztägigen Regenschauer für Dienstag, 2. die Bekanntgabe, dass bei schlechter Witterung der Sesselliftbetrieb im Hoch-Ybrig auch während den Sommerferien eingestellt wird, und 3. die Ankündigung, dass ein ausgedehntes Hoch ab Freitag im ganzen Alpenraum wirksam werde. Das alles hat Fredi veranlasst, allen Wanderfreunden in vielen Telefonaten den neuen Termin und seine Schlussfolgerungen darzulegen. Kurzfristige Terminverschiebungen haben es in sich, dass Absagen nicht ausbleiben. Die „sieben Aufrechten“ begaben sich am (bedeckten) Freitag mit dem Zug nach Einsiedeln, mit dem Postauto nach Weglosen, mit der Luftseilbahn zum Hoch-Ybrig und von da an (bei feuchter Witterung) mit dem Sessellift bis zum Gratweg beim Restaurant Sternen. In den Vorstellungen der 7-Eggenwanderern wurde das Verlangen nach Kaffee immer deutlicher – so wurde der Drang nach „sofortigem Losziehen“ zugunsten einer Kaffeepause erwogen. In Restaurant mussten wir aber feststellen, dass die üblichen Gipfeli oder sonstigen Alternativen (z.B. Nussgipfeln) fehlten. Zum verhangenen, nass-kaltem Wetter mussten wir auch auf den Startaufsteller verzichten.
Trotzdem nahmen wir unseren Weg unter die Füsse. Ein Blick über die Gratkante hätte uns die Aussicht auf das Muotatal ermöglicht – so hat es uns unser Wanderleiter versprochen. Wir sahen aber nur in weiss – graues Wolkengefüge hinein. Doch dann, für einen Augenblick schob sich der Nebel zur Seite wir durften für einen Moment die 1000 m tiefer unten liegende Häuser von Muotatal erblicken. Von nun an ging’s mit dem Wetter bergauf und mit dem Weg hinab Richtung Spirstock. Da dieser sich aber im Nebel unsichtbar machte, haben wir „seine Umgehung“ beschlossen. Im vorwiegend sumpfigen Gelände führte uns der Weg zur ersten Egg (Sternenegg). Gleichzeitig war das unser erster Stundenhalt mit erster Verpflegungsmöglichkeit unter einer gedeckten Sitzgelegenheit mit Blick Richtung Stoos, Klingen- und Fronalpstock. Durch schöne Bergwälder und Blumenweiden führte uns der weitere Weg zur Ibergeregg, Müsliegg zur Holzegg, wo sich der grosse Mythen präsentierte. Hier wollte sich Heinz zur Heimfahrt verabschieden, da, wegen seiner Kniebeschwerden, die ganze Tour nicht denkbar war. Fredi hat aber vorgeschlagen, dass wir im Restaurant Zwüschet – Mythen eine Mittagsrast einlegen würden und – das hat Heinz bewogen, nochmals 20 Min. Wegstrecke mitzukommen. Vor diesem erneuerten Haus wurden wir mit Speck, Salsiz und Käse bewirtet. Nach einer stündigen Rast brachen wir auf; Heinz auf dem Weg zum Brunni (Alpthal), wir östlich an den Mythen vorbei zur Haggenegg. Hier zeigte sich die Sonne von der freundlichen Seite und begleitete uns bis zu unserem Wegziel auf dem Mostelberg. Die letzte Egg (Mostelegg) hat uns vor die Entscheidung gestellt, ob wir die geplante Route mit wem Aussichtsweg beim Engelstock wählen möchten, oder den etwas kürzeren Weg über den Herrenboden mit der Möglichkeit zum nochmaligen Restaurantbesuch.

15. Etappe Hochy. 7 Eggenweg 044Da Hans hier die Möglichkeit zu einer „heisse Liebe“ in Form eines Glaces als krönenden Abschluss der Wanderung versprochen wurde und zudem noch die Überquerung der Hängebrücke lockte, wurde der zuletzt beschriebene Weg eingeschlagen. Ein eindrücklicher Tag hat damit seinen Abschluss gefunden und wir sind Fredi zutiefst dankbar, dass er uns mit seiner gut durchdachten Organisation und immer wieder neuen Wanderwegen die damit verbundenen Erlebnisse zugänglich macht.   

 

 

 

 

Fotos Werner Eichenberger

Karte Hoch Ybrig – Mostelberg

 

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