QdS08 Ibergeregg – Brunnen

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Mai 132015
 

Glücklicherweise fuhr das erste Postauto auf die Iberegg erst um 9:15h. Dadurch konnten wir ruhig ausschlafen und vom trockenen Bett aus dem fallenden Regen lauschen. Um ca. acht Uhr ging’s dann aber los mit Umsteigen in Zug, in Arth, in Schwyz Bahnhof und in Schwyz Post. Auf halber Höhe zur Iberegg stieg dann noch eine Schulklasse mit etwa 30 Mädchen dem Postauto zu. Nach dem Aussteigen auf der Ibergeregg kamen dann natürlich die Sprüche betr. den Münzen, die man den Mädchen für spätere Anrufe zugesteckt hatte.

Von der Ibergeregg aus stieg es auf einem steingen Pfad erst einmal ca. 100 Höhenmeter bis zur Alp Sternenegg. Beim Abstieg in’s Muotatal konnten wir die  Bergflora, die wirklich in voller Blüte leuchtete, geniessen.  Bis nach Illgau waren es ca. 700 Höhenmeter, die deftig in die Beine schlugen.  Im Restaurant „Sigristenhaus“ war dann für die Einten Znüni- und für die Anderen Mittags-Rast angesagt. In Illgau wohnen übrigens ca. 800 Einwohner, es wird  zu 99% deutsch gesprochen und die einzige politische Partei ist die CVP. 

Nach der Pause hiess es Regenkleidung montieren und weiter absteigen und zwar nochmals ca. zweihundert Meter bis wir die Talsohle mit der Muota erreicht hatten. Von dort führte die Wanderung über Wiesen und Auen, aber wegen Bauarbeiten auch ca. zwei Kilometer der Hauptstrasse entlang bis zum Schlattli. Von diesem Ort aus befördert seit 1933 die „steilste Standseilbahn im öffentlichen Verkehr“ (gegen 38° Gefälle) Leute auf den Stoos.  Diese Bahn wird voraussichtlich im Jahr 2016 stillgelegt und durch eine neue noch steilere Standseilbahn (47.73°) ersetzt.

Weiter  ging es auf dem Witzwanderweg unserem Tages-Ziel „Brunnen“ entgegen. Warum der Witzwanderweg allerdings Witzwanderweg heisst habe ich nicht ganz verstanden, den die Witze die auf den drei verteilten Tafeln standen, waren nicht eigentlich witzig. Der Endspurt ging am Kloster Ingenbohl vorbei zum Restaurant Bahnhöfli in Brunnen.

Zusammenfassend können wir wieder von einem gelungen Tag sprechen. Wir wurden zwar etwas verregnet, aber wie heisst es doch? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider. Übrigens die im vorletzten Bericht erwähnte Blume heisst nicht Satansabbiss sondern Teufelsabbiss und wie die schöne seltene gelbe Blume heisst, habe ich wieder vergessen (Franz: Bitte aufschreiben 🙂 .  

Nachtrag von Franz:  Aurikel eine ganz seltene Primelart.   Aurikel

 

 

Wanderkarte

 

W. Eichenberger / H. Hinnen

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QdS07 Einsiedeln-Ibergeregg

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Mai 062015
 

Tagesbericht vom 12. Mai 2015 von Klaus Kreienbühl

Da heute erst am Schluss ein WC in Aussicht stand, begann diese Etappe für einmal in einem Café am Bahnhofplatz in Einsiedeln. Bemerkenswert war, dass dem zahlungswilligen aber zu spät agierenden Karl das Personal „zum Trost“ ein Haselnussherz schenkte. Nachahmenswert!

11 Hitzebeständige – der heutige 12. Mai war nämlich der heisseste seit Messbeginn – schritten anschliessend erleichtert zur Tat. Dem Dorfbach Einsiedelns, der Alp entlang, und später über extra für uns gemähte Wiesen stiegen wir bald in luftige Höhen. Der noch kühlende Wind und die herrliche Aussicht entschädigten immer wieder für die anderthalb stündige Mühsal des Aufstiegs zum lustig eingezäunten Sitzplatz „Uf em Tritt“.

Von nun an hiess das Motto „Gratwanderung“, doch die sich nun folgenden Zwischengipfel liessen sich in zwei Gruppen aufteilen: notwendiger- und überflüssigerweise zu ersteigende…! Amselspitz und Butziflue hiessen die markantesten, wobei sich bei letzterem die meisten wie Hühner auf dem Stängeli zur ausgiebigen Mittagsrast niederliessen.

Am Nachmittag lernten wir dann, dass www auch Wurzel-Weg-Wandern heissen kann. Immer näher rückten wir dem auf der andern Talseite thronenden Koloss Mythen. Vor dem Furggelenstock musste sich der ebenfalls mitwandernde Hund Dino entscheiden, ob er mit Frauchen den Gipfel erstürmen oder sich mit Herrchen über den mit Baumstämmen in sumpfigen Wiesen begehbar gemachten Hangweg bequemen wollte. Hin und her rannte er, doch schliesslich obsiegte der weibliche Charme.

Nach fast 6-stündiger Wanderzeit tauchte dann das oben erwähnte WC im Zwäcken auf, wo wir uns mit Most, Wein und Schweizerglace so ausgiebig verköstigten, dass vernünftigerweise zwei der Teilnehmer die Zeche bezahlten.

Diese herrliche Wanderung bei schönstem Wetter mit den meisten Aufstiegs-Höhenmetern auf dem Weg vom Bodensee zum Genfersee endete mit der langen Abfahrt per Bus nach Schwyz, die erahnen liess, was die Knies in einer Woche alles werden aushalten müssen.

 

Wanderkarte

Fotos M. + K. Kreienbühl

 

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