Apr 132015
 

 „Die Suche nach Wolken bleibt heute erfolglos“, konnten wir gestern Morgen in der Zeitschrift 20Minuten lesen….  und sie hatten recht die Wetterfrösche. Der Startort war das Restaurant Landmark im appenzellischen Oberegg. Bei  der Anreise mussten wir 3x umsteigen, aber die Anschlüsse funktionierten perfekt. Unsere Gruppe bestand dieses Mal aus 14 Wanderern und einer Wanderin. Mit Roman Bieri konnten wir auch wieder einen „Hamburger“ begrüssen (für Nicht-Militaristen es ist ein „Neuling“ gemeint).   

Die Route führte  von Oberegg-Landmark über den „Gäbris“ nach Gais, Appenzell, Gonten nach Jakobsbad. Ganz am Anfang ging es etwas gäch obsi, aber nach etwas mehr als einer Stunde hatten wir auf dem Gäbris mit 1250 MüM bereits den höchsten Punkt unserer Tagesetappe erreicht. Die Aussicht war während der ganzen Tour überwältigend. Gegen Süd/Südost konnten wir ständig die Bergkette vom „Hohen Kasten“ bis zum „Säntis“ bewundern. Ich habe gestern festgestellt, dass es in der Schweiz nicht nur die Rigi und den Pilatus gibt 😉

Nach dem „Znünihalt“ auf dem Gäbris ging es hinunter nach Gais und weiter nach Appenzell. In Appenzell haben wir uns natürlich den Landsgemeinde Platz angeschaut und die bunt bemalten  Holzhäuser mit den geschweiften bzw. gebrochenen Gibeln bewundert (so werden die Häuser im WIKI bezeichnet). Interessant ist sicher, dass in Appenzell immer noch jährlich, am letzten Sonntag im April, eine „Landsgemeinde“ stattfindet. Die erste Landsgemeinde fand übrigens ca. 1400 statt, die Trennung AI, AR war 1497 und Frauen dürfen seit 1991 an der LG teilnehmen.

Die letzte Teilstrecke führte uns auf dem Barfussweg, über das Gontener Hochmoor nach Jakobsbad. Auf halbem Weg kamen wir beim Golfplatz Gonten zum „Toobeschopf-Museum“  wo in einem Armbad-Brunnen die Arme erfrischt werden können (Dr. Kneip). Im Museum selber entdeckten wir wieder einmal eine „Turpenmaschine“ und Hinweise auf die Verwertung von Torf, vor allem in den Kriegszeiten.

Die letzten vier Kilometer bis nach Jakobsbad ging es dann leicht abwärts und im Restaurant bei der Talstation der Kronbergbahn konnten wir den wirklich genialenTag bei einem Glas „Weissen“ ausklingen lassen.   

Übrigens sind wir auf der fünften Etappe bereits beim dritten Golfplatz vorbeigekommen. Besten Dank Fredy, dass Du extra auf die resp. DEN Golfspieler Rücksicht genommen hast 🙂   

Fotos Hans Hinnen

 Wanderkarte 

 Posted by at 4:19 pm  Tagged with:

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