Sep 042014
 

Etappe 18 Biasca – Bellinzona (2. September)  

Laufen Biasca - Bellinzona 02.09.2014Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ging’s in’s Tessin nach Biasca. Endlich wieder einmal bei strahlend schönem Wetter, aber ehrlich gesagt hat dies keine Rolle gespielt, da die Weitsicht bei dieser Etappe ziemlich eingeschränkt war. Die Strecke ging von Biasca aus dem Ticino entlang Richtung Süden. Köbi, der die Gegensteigungen nicht sehr liebt, hat sofort die Initiative ergriffen und während den ersten Kilometern ein horrendes Tempo angeschlagen.

Mit über 25 Kilometer handelte es sich um die längste Teilstrecke, dafür waren aber auch nur ca. 50 Höhenmeter zu überwinden. Am Anfang nahm alles seinen Lauf bis plötzlich Hektik resp. Panik ausbrach. Ein Arbeiter der am Wegrand das Gras schnitt, hatte offensichtlich ein Wespennest getroffen. Einige von unseren Weggefährten wurden als Folge davon, von den Viechern gestochen. Wir konnten die Wanderung dann aber ohne Verzögerung fortsetzen. Das Mittagessen aus dem Rucksack irgendwo im Nirwana, einen kleinen Umweg wegen GPS-Problemen, sowie die drei Autobahn-Unterquerungen haben wir auch schadlos überstanden.

Kurz vor Bellinzona konnten wir uns in der Moesa (kommt aus der San Bernardino Region) erfrischen und noch für den Schlussspurt stärken. Weil wir noch Zeit hatten, hatte der Tourenleiter dann noch einen kleinen Umweg zum „Castelgrande“ eingebaut. Dabei handelt es sich um die älteste der drei Burgen von Bellinzona sie geht auf Befestigungen in Römer- und Langobardenzeit zurück. Die ersten Burgbauten stammen aus dem 10. – / 12. Jahrhundert. Dieser Umweg hatte sich schon wegen dem interessanten Bauwerk, der schönen Aussicht und dem netten Grotto gelohnt (dies als Seitenhieb für die Weggenossen die eine Abkürzung nahmen). Auf dem Bahnhof waren wir dann aber wieder vereint und konnten uns gemeinsam auf die Heimfahrt machen. Beim Umsteigen in Arth Goldau hat uns Güx dann noch bewiesen, dass ein Glace aus dem Kübelchen problemlos mit den Fingern, statt mit einem Löffel gegessen werden kann.   

Der kitschige Sonnenuntergang, den wir entlang dem Zugersee bewundern konnten, war dann ein gelungener Abschluss eines wieder interessanten und schönen Tages.

Fotos H. Hinnen

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