Jul 252014
 

Etappe 12 Vo Linthal is Kalktrittli (24. Juli)

KarteEs war so: Am Dienstag wurde die Wanderung wegen schlechten Wetters verschoben, insbesondere auch weil die Vorhersage für den Donnerstag gemäss Bucheli und Kachelmann bestens war. Das Wetter war dann auch in der ganzen Schweiz, mit der Ausnahme „Kanton Glarus“, schön. So haben wir dann halt in Linthal die Regenkleidung montiert und sind losmarschiert. Der Beginn entlang einer Asphaltstrasse sowie der anschliessende Aufstieg bis zur Wirtschaft Obbort war recht angenehm. Fredy hatte die Wirtin glücklicherweise im Voraus überredet das Restaurant für uns zu öffnen. Der Kaffe und die Gipfeli haben dann auch geschmeckt und die Regenkleidung konnten wir auch wieder ausziehen. 

Von nun an aber ging es bergauf und zwar wirklich in der Falllinie. Nach wenigen Minuten mussten wir aber die Regenkleidung wieder anziehen, da es wieder stark zu schiffen begann. Glücklicherweise hatte es aber Nebel, so haben wir den Regen gar nicht richtig gesehen :-). Bei diesem Aufstieg habe ich auch erstmals realisiert was der Unterschied zwischen einem Hobby-Wanderer und einem Berggänger ist: Franz hatte nonstop „Steinrosen, Knabenkraut, Teufelskrallen, Rapunzel“ sowie andere Gewächse gesehen, während dem ich mich auf die Drahtseile, Ketten, Felsbrocken und Bachübergänge konzentrieren musste. Nach ca. eineinhalb Stunden hatten wir die „Tortur“ dann überstanden und sind auf einer Alp mit einem Berliner Senn angekommen. 

Die „härtere Cheibe“ dinierten dann bei immer noch leichtem Regen, unter freiem Himmel, die wasserscheuen Spezies unter einem kleinen Vordach. Von diesem Punkt aus konnten wir unser Ettapen-Ziel, die Bergstation Kalktrittli sehen, jedenfalls in den kurzen nebelfreien Phasen. Die restlichen ca. fünfviertel Stunden ging es dann durch Pflotsch, Bäche und Alpwiesen nochmals ziemlich happig bergauf. Die Luftseilbahn vom KLL (Kraftwerke Linth Limmern) brachte uns dann in wenigen Minuten 1000 Höhenmeter runter nach Tierfehd.

Im Hotel Tödi das auf dem Areal der KLL steht, konnten wir dann bei endlich angenehmerem Wetter den Zvieri konsumieren. Franz und Güx haben dann noch aufgezählt welche Blumen, wenn die Drahtseile und Ketten uns nicht abgelenkt hätten, neben den oben erwähnten Gewächsen, zu sehen gewesen wären: Gelber und blauer Ritterspoen, Struwelpeter, Margariten, Alpenrosen, Enzian, Kugelblumen Ankebälleli. Anschliessend ging’s in die Ausstellungshalle wo wir einige interessante Fakten zum Originalbau des KLL (ab 1957), sowie dem Neuprojekt das 2015 fertig erstellt sein soll, hörten. Dann wieder die S25 und in Zürich wieder „seckeln“ um die „S15“ zu erreichen. 

Per Saldo einmal mehr ein Super-Tag und dies obwohl bereits um fünf Uhr Tagwache war  🙂  

 

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