Jul 172014
 

Schwändi - LinthalKarteEtappe 11: Von Schwändi nach Linthal (15. Juli)

 Die Anreise in’s Glarnerland kennen wir in der Zwischenzeit. Es geht jeweils nur noch darum, wer sich auf der Seeseite (Zürichsee) des Zugs Plätze ergattern kann. In Schwändi hat sich in den letzten zwei Wochen auch nichts verändert, also konnten wir sofort zügig losmarschieren. Auf einem Feldweg ging’s leicht bergauf und bereits nach ca. 40 Minuten konnten wir im Restaurant „Leuggelen“ den Znünihalt einschalten.   

Von da an ging’s dann in einem Bachbett resp. auf einem Trampelpfad ziemlich „gäch obsi“. Nach einem kurzen Zwischenhalt auf einer namenlosen Alp erreichten wir nach ca. drei Stunden den Mittags-Rastplatz am Oberplegisee.  Wir hatten dabei seit dem Start in Schwändi ca. 700 Höhenmeter überwunden und mindestens einen Liter Schweiss verloren. Immerhin zwei Personen der Wandergruppe, liessen sich die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im See, nicht entgehen.

Nach der Mittagspause ein kurzer Marsch und wir waren in der Wirtschaft „Bächialp“. Die Dessertkarte dort war leider nicht sehr umfangreich, wir konnten uns aber immerhin mit einer „Glarner Pastete“ schadlos halten.  Von da an ging’s dann mehr oder weniger flach zur „Orenplatte“. Es handelt sich um einen kleinen Weiler, recht attraktiv gelegen, mit ca. vier Ferienhäusern. Diese Häuser sind jeweils allerdings nur mit einem längeren Fussmarsch erreichbar.

Jetzt war Action angesagt: Auf ca. 1.5 KM mussten wir ca. 500 Höhenmeter hinunter steigen.  Im warsten Sinn des Wortes ging es über Stock und Stein resp. Bäche, Steine und Wurzeln. Ein kurzes Stück haben wir sogar zwei Mal gemacht, da es so abwechslungsreich war (oder hatten wir ev. eine Abzweigung verpasst)? Die meisten Teilnehmer hatten  jedenfalls sehr viel Spass an der interessanten Strecke gehabt.

Anschliessend war es bis zum Restaurant Bahnhof in Linthal ein lockeres Auslaufen. Dort war die „Servicefachfrau“,  eine ältere Italienerin, eine Riesennummer. „Weisch si häde nöde e so guete dütsche gret, aber lockerî Sprüch druf gha, vo wäge Kapitalischte und so“. Es war für uns 15 Wanderer incl. den zwei Neulingen Monika und Klaus jedenfalls ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Tages. 

Diashow

 Posted by at 7:59 am  Tagged with:

Sorry, the comment form is closed at this time.