Apr 082014
 

Etappe 3: Von Berg am Irchel nach Brütten (8. April)

Laufen Berg am Irchel - Brütten 08.04.2014Am Dienstag 8. April, stand die dritte Etappe von unserer „Nord-Süd-Reise“ auf dem Programm. Trotz der schlechten Laune von Petrus fanden sich 12 Wanderer und eine Wanderin ein. Mit der Bahn von Birmensdorf nach Zürich und dann nach Winterthur verlief mehr oder weniger alles nach Programm. In Winterthur hatte der Zug dann leider fünf Minuten Verspätung und dadurch verpassten wir das Postauto. Ganz unglücklich waren wir allerdings nicht, da wir uns dadurch im Bahnhofbuffet vor dem Regen verstecken konnten. Das nächste Postauto brachte uns mit einer Stunde Verspätung nach Berg am Irchel, den Ort den wir eine Woche zuvor bei Traumwetter verlassen hatten. 

Auf den ersten 3-4 Kilometern ging es bis ca. 690 MüM bergauf. Da es  immer noch schiffte und zudem der Wind für kühlere Temperaturen sorgte, verzichteten wir auf einen Zwischenhalt und auch auf den Abstecher zum Irchelturm. Mittagessen war im Restaurant Löwen in Pfungen angesagt. Wir wurden einmal mehr sehr gut bewirtet und konnten am Nachmittag frisch gestärkt den zweiten Aufstieg nach Brütten in Angriff nehmen. Der Weg führte durch eine idyllische Schlucht über Treppen und Brücken wieder auf ca. 650 MüM.

Auf halber Strecke kamen uns dann Anni und Röbi (Schwester/Schwager von Fredi und Köbi) entgegen. Röbi hat uns auf der Wanderung begleitet und viel über Brüten und die nähere Umgebung zu erzählen gewusst.  Am höchsten Punkt der Nachmittags-Wanderung kamen wir zu einem Reservoir mit einem spektakulären Aussichtspunkt. Theoretisch würde man von dort vom Säntis bis zu den Berner Alpen alle Bergspitzen sehen. In der Praxis haben wir wegen der ungünstigen Sicht dann halt Regensberg,  den Ütliberg und den Randen gesehen.  

Nach einem dreissigminütigen Marsch kamen wir zum Hof von Röbi und Anni. Von Röbi wussten wir schon, dass es sich um einen Bio-Betrieb handelt und neben dem Ackerbau die Mutterkuhhaltung den Schwerpunkt bildete. Urs der Sohn von den Beiden klärte uns dann etwas über die Mutterkuhhaltung auf. Wir wissen jetzt jedenfalls, dass alle Kühe einmal im Jahr kalbern und einmal im Jahr Sex mit einem Leasing-Muni haben. Nach einem kurzen Fussmarsch kamen wir zum Wohnhaus von Anni und Röbi und dort wurden wir als Höhepunkt des Tages ausgiebig mit Essen und Tranksamen verpflegt. Leider wurde es rasch kühl und später als geplant und wir mussten die gastliche Umgebung daher Richtung Heimat verlassen. Trotz des diesigen Wetters war es wieder ein toller und ereignisreicher Tag.

 

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