Dienstag 3. September – Arnisee

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Sep 032019
 

Tagesbericht: Max

Es ist schönes Herbstwetter angesagt, am Morgen eher etwas kühl und teilweise liegen Nebelfelder über der Landschaft. 17 Wanderfreudige (darunter 3 Frauen und ein Hund) treffen sich im Zug, der uns nach Erstfeld bringt – danach fährt uns der Linienbus nach Göschenen, die alte Gotthardstrecke bis nach Intschi, der Talstation der Seilbahn zum Arnisee. Für unsere Gruppe sind drei Bergfahrten notwendig, da die Gewichtsbeschränkung in der Kabine anzeigt, dass max. 7. Personen mitgeführt werden können. Die Höhendifferenz von ca. 700 Meter zum Arnisee (1368 müM) schaffen wir so in wenigen Minuten. 

Unmittelbar oberhalb der Bergstation liegt das mit einer grossen Sonnenterasse sich anbietende Bergheim, wo wir uns bei Café / Gipfeli stärken und die wärmenden Sonnenstrahlen „aufsaugen“ können. Aber nicht nur das – wir kommen auf der kleinen Geländemulde auch in den Genuss der herrlichen Aussicht über das tief unter uns liegende, nach Süden sich erstreckende Reusstal bis ins Gotthardmassiv und den Blick ins Bergmassiv des gegenüberliegenden Maderanertals mit den flankierenden „Eingangstürmen“ von Windgällen und Bristen. Etwas weiter südlich gelegen sehen wir ins Fellital, das über die Fellilücke direkt zum Oberalppass führt. 

Der Aufbruch zur Tageswanderung führt uns zuerst an den klaren Arnisee, einem Stausee, der durch Bergbäche der vergangenen Regentage reich gefüllt worden ist. Wir sehen, dass das Grasnabenende bis gut einen Meter unter der Wasseroberfläche liegt – das üblicherweise die Uferbegrenzung darstellt. Nun weist uns die Wanderroute Richtung Heitersbüel / Leitschachbach – über einen gut ausgebauten Wanderweg, vorbei an einzelnen Ferienhäusern, zum Weg nach der Furt. Beim ersten Anstieg finden wir uns von einer herbstlichen Vegetation umgeben – viele verblüte Alpenrosenstauden, Erikablüten und  Heidelbeersträucher sind hier anzutreffen. Dazwischen wachsen kleinwüchsige Koniferen – eine Nadelbaumart. Und dann die überall gegenwärtigen, recht grossen Pilze – wie immer die Auffälligsten unter ihnen die roten Fliegenblätterpilze in den schönsten Ausformungen. Im offenen Taleinschnitt brennt uns die Sonne in den Nacken und schon bald werden Kleiderschichten reduziert, die uns „ins Schwitzen“ bringen.

Die Wandergruppe kommt auf dem moderaten Anstieg des schmalen Weges immer wieder ins Stocken, weil sich die Teilnehmer den verlockenden Gelegenheiten der sich anbietenden blauen Früchten der Heidelbeerstauden nicht verschliessen können – das Naschen ist angesagt. Es ist erstaunlich, wie flächendeckend diese Pflanze sich ausbreiten konnte – alle reich behangen. Beim Stundenhalt, wo das Plündern des Rucksacks mit ersten Snacks üblich ist, können andere der Gelegenheit des Heidelbeerpflückens nicht widerstehen. Durch blaue Fingerkuppen lässt sich die Gruppe identifizieren, die sich ihrer Leidenschaft nicht verschliessen konnte. 

Der nächste Aufstieg war sehr steil, teilweise senkrecht zum Hang. Das lies die Gesprächsbereitschaft vieler Teilnehmer verstummen, denn sie waren mit den Anforderungen des Geländes beschäftigt. Dann überzog uns der aufsteigende Nebel und wir wurden umgehend der herrlichen Aussicht beraubt. Auch Panoramawanderungen lassen sich nicht so organisieren, dass Unvorhergesehenes auszuschliessen wäre. Nun gibt es aber Gräte, die eine Wetterscheide ermöglichen – das war da der Fall, als wir die Krete erreichten und uns ein blauer Himmel auf der anderen Seite die Schönheit der Aussicht offenbarte: diesmal in Richtung Urnersee bis Ennetbürgen, aber auch auf ein Gebiet der Wanderung in die Wildheuerwegregion. Die klare Sicht gab Fredi die Möglichkeit, uns die Berg- und Talwelt der Urner – und übergreifenden Umgebung mit seinen Kenntnissen genauestens zu erläutern. Wir befanden uns in auf- und absteigender Weise auf der Höhenkurve um 2000 müM und sahen das Gipfelkreuz Sunnig Grat als  Ziel unserer Wanderung weit voraus. Das Erreichen dieser Anhöhe war aber wiederum ein „steiniger Weg“, da die unförmigen Felsbrocken „durchstiegen“ werden mussten. Der Aussichtspunkt entschädigte uns aber für unsere Bemühungen mit einer herrlichen Rundsicht. Die Verpflegung aus dem Rucksack hat hier den zusätzlichen Ansprüchen der Hungerzeichen begegnen können. 

Zum Abstieg galt es zuerst den Gratrückweg zu bewältigen. Der Wegweiser zur Sunniggrathütte wollte niemand übersehen – in einem kurzen Abstieg erspähten wir die Durstlöschgelegenheit und nahmen schon bald die Terrasse in Beschlag. Sie liegt in einer Geländemulde auf 1978 müM, umgeben von einer Gebirgsmoorlandschaft mit kleinem Bergsee. Dann war hier das „Klassenfoto“ vor dem Hintergrund der östlichen Alpenkette eingeplant. Das war zudem auch der Ausgangspunkt zum Abstieg wiederum zum Arnisee, der gut 600 Meter weiter unter gelegen ist. Zuerst durchstreiften wir die weitere Moorlandschaft bis wir den bewaldeten Steilhang zum Abstieg erreichten. Der Weg war hier meist nicht einfach gegeben – jeder suchte seinen in jedem Schritt neu abzutastenden nächsten Halt im Gelände. Nasses Wurzelwerk erhöhte die Gleitgefahr, wobei die möglichen, auftretenden Stürze immer glimpflich verliefen. Die meisten waren froh als sie die Höhendifferenz zum Arnisee unbeschadet überwunden hatten.

Zum Schluss umwanderten wir noch den Arnisee und fanden uns wieder im bekannten Restaurant der Morgenverpflegung. Da durften wir, immer noch auf der sonnenbeschiehnen Terasse, die noch nicht ausgesprochenen „Neuigkeiten“ und die Erlebnisse des Tages, austauschen. Auch da galt es, den Linienbus nach Erstfeld zu berücksichtigen, der nur jede Stunde einen Kurs fährt. In Etappen füllten wir die Seilbahn, die uns alle rechtzeitig nach der Talstation brachte. Der Heimweg mit der SBB über Rotkreuz (Sperrung der Strecke Arth Glodau – Zug auf der rechtsseitigen Zugerseeseite) beanspruchte etwas Geduld. Trotz direkter Linie nach Zürich HB benötigten wir bis dahin anderthalb Stunden. Ein schöner Wandertag hat damit ein Ende gefunden, wiederum optimal geleitet von Fredi, dem ein grosser Dank ausgesprochen werden will.

Bilder: Werni, Föns, Jörg

Karte

Dreitages-Wanderung 20.-22. August / Zermatt-Platthorn

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Aug 252019
 

Tagesbericht: Hane

1. Tag:     Zermatt –Trift

Vierzehn erwartungsfrohe Wanderer, davon drei Damen, stiegen in Zürich in den Zug nach Visp. Leider hatten sich die Kachelmänner-Jünger nicht geirrt, das Wetter war wirklich suboptimal. Die Fahrt von Zürich über Bern durch den 2007 eröffneten ca. 35 Kilometer langen Lötschbergtunnel dauerte knapp zwei Stunden. Von Visp aus brachte uns die Matterhorn-Gotthardbahn in ca. einer Stunde nach Zermatt.

Wie es Tradition ist stärkten wir uns vor dem Start im nächstgelegenen Restaurant. Danach hiess es Regenkleider montieren und abmarschieren. Einige Meter verliefen noch im Dorf selber, aber schon bald kam die Abzweigung Richtung Trift. Nach ca. einer Stunde und ca. 340 Höhenmeter weiter oben war dann mit dem Edelweiss schon wieder ein Restaurant in Sicht. Dem Wetter angepasst wurden warme Speisen bestellt. Einige entschieden sich für Suppe, während sich andere für ein Fondue entschieden. Die Huus-Kafi zum Abschluss trugen dann dazu bei, dass die Stimmung schon ziemlich angeheitert war.

Erfreulicherweise hatte der Regen aufgehört, der Nebel sich gelichtet und wir hatten daher von der Restaurant-Terasse aus freie Sicht auf das praktisch senkrecht unter uns liegende Zermatt. Die Regenkleider in den Rucksack, nach einer Viertelstunde wieder aus dem Rucksack und bei starkem Regen weitere 370 Höhenmeter obsi. Glücklicherweise wieder nur ca. eine Stunde und wir waren beim Hotel Trift unserer Herberge für zwei Nächte.

Dort wurden wir von Hugo dem Gastgeber freundlich willkommen geheissen und in die Hausordnung eingewiesen.  WiFi-Benutzung  gratis, die Klimaanlage in den Zimmern könne mittels Fernbedienung eingestellt werden und leider gäbe es beim TV nur 20 verschiedene Sender ohne Teleclub und ohne Netflix 🙂

Wir machten es uns in der Gaststube gemütlich und plauderten bis dann um 19h das Nachtessen serviert wurde. Ein Viergänger mit Suppe, Salat, Riz Casimir und Dessert stand auf dem Programm. Das üppige Menu, die Höhe und wahrscheinlich der Wein trugen viel dazu bei, dass bald die notwendige Bettschwere erreicht war. Natürlich hat auch noch mitgespielt, dass um 22h der Strom abgestellt wurde und die Lichter ausgingen.

Ich verwende neu eine andere Darstellungsart der Bilder. So können sie auf den Smartphones und Tablets auch angeschaut werden. Für die Anzeige des nächsten Bilds, einfach auf das angezeigte Bild klicken.

Bilder

Karte   1. Tag 

2. Tag:  Trift-Platthorn-Wisshorn-Trift

Wie immer hatten die Einten gut geschlafen und die anderen einfach nur übernachtet. Eine der Damen im Nebenzimmer hatte sich beklagt, dass sie kein Auge zugetan habe, nicht zuletzt weil im Nebenzimmer jemand geschnarcht habe. Anmerkung des Autors: Ich war im Zimmer nebenan und  habe nichts gehört und wunderbar geschlafen 🙂  Da auf der Strecke zum Mettelhorn (3405 MüM) ein grösseres hartes Schneefeld hätte durchquert werden müssen, hat Fredy nach Rücksprache mit Hugo entschieden, dass wir das Platthorn (3344 MüM) und nicht das Mettelhorn ansteuern.

Um ca. 8h war dann bei Prachtswetter und Super-Sicht, mit fast leeren Rucksäcken, Abmarsch Richtung Platthorn. Die Strecke war am Anfang mit roten Fähnchen gut markiert. Allerdings hatten wir schnell festgestellt, dass die Fähnchen für das am Samstag stattfindenden „Langstrecken-Bergrennen Ultraks“ gesteckt waren. Es handelt sich um ein Rennen mit vier unterschiedlichen Strecken und verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die schwierigste Strecke ca. 90 Leistungs-Kilometer und 3‘600 Höhenmetern.

Auf einem recht angenehmen Pfad kamen wir gut voran und hatten schon bald beste Sicht auf das Matterhorn. Der Anblick des „Horu“ wie es die Walliser nennen ist für jeden Zermatt-Besucher ein unvergesslicher Höhepunkt. Auf der gegenüber liegenden Talseite südlich vom Matterhorn war das Sommer-Skigebiet „Kleines Matterhorn“ zu sehen, dann der Gornergrat, weiter in der Ferne das Breithorn, Castor & Polux sowie ganz in der Ferne das Monte Rosa Massiv mit der Dufour-Spitze.

Nach ca. zwei Stunden und 800 Höhenmeter weiter oben erreichten wir die Abzweigung Platthorn/Mettelhorn. Dort wurden zuerst einmal in aller Ruhe die Rucksäcke geöffnet und die Verpflegung hervor genommen. Zum Essen reichte es aber nicht, da plötzlich Hektik ausbrach und einer nach dem anderen den 200 Meter höher gelegenen Platthorn-Gipfel anvisierte.

Vom Platthorn aus waren dann neben den oben erwähnten Bergspitzen, auch noch weitere Viertausender wie das Täschhorn, Alalinhorn, Alphubel und der Dom, mit 4545 Meter der höchste Berg der Schweiz, sichtbar. Richtung Norden dominierte das Weisshorn (4506).

Einen Katzensprung entfernt hatten wir das Platthorn mit dem bereits erwähnten Schneefeld im Blickfeld. Nachdem wir die Aussicht ausgiebig genossen hatten stiegen wir die 200 Meter wieder hinunter und konnten endlich in Ruhe das Mittagessen einnehmen. Spontan entschieden wir uns dann auf dem Heimweg noch einen Abstecher auf’s Wisshorn (2936) zu machen.

Gegen 16h waren wir zurück auf der Terrasse im Gasthaus Trift. Dort kam es dann für den Bericht-Schreiber zur Mega-Überraschung.  Annelies hatte zu Hause einen Geburtstagskuchen gebacken, mit auf die Wanderung genommen und dem Geburtstagskind, mit Kerzen dekoriert, überreicht. Herzlichen Dank nochmals. Selbstverständlich kam die gesamte Gruppe in den Genuss eines Schoggikuchen-Stücks.

Fredy hat plötzlich erwähnt, dass mit Güx ein weiterer Jubilar anwesend sei. Er hatte an diesem Tag seine hundertste Wanderung im Rahmen des „Quer dur d’Schwyz-Programms“ absolviert. Güx ist noch immer in Topverfassung, er trainiert auch regelmässig, jedenfalls wurde er am Montag zwischen Rifferswil und Kappel auf den Rollskis beobachtet

Das Abendessen mit Suppe, Salat, Braten/Teigwaren und Dessert war wieder ausgezeichnet. Bettruhe um 22h infolge kein Strom mehr und daher kein Licht.

 

Bilder

Karte   2. Tag

3. Tag:  Trift-Zermatt

Nacht wie gehabt, auf dem Gang war ein ständiges „Kommen und Gehen“.  Um 7h stand das Morgenessen auf dem Programm und um 8h war Abmarsch. Zum Abschied hat uns Hugo vor dem Haus noch ein Alphornsolo vorgetragen.

Zermatt liegt 700 Höhenmeter tiefer als das Gasthaus Trift. Wir konnten also davon ausgehen, dass es nur noch bergab geht. Aber … wir kennen unseren Tourenleiter nun schon gut fünf Jahre und wissen daher, dass er immer wieder einen Umweg kennt. Auf der Route Höhbalmen waren dann tatsächlich zuerst wieder 400 Höhenmeter obsi angesagt. Das Wetter war immer noch perfekt und so war der Umweg ein Vergnügen, insbesondere auch weil wir vor uns ständig das Matterhorn sowie einige allerdings stark eingegangene Gletscher wie „Gabelhorn“, „Trift“ und „Hohlicht“ im Blickfeld hatten. Ein imposanter Wasserfall zog dann nochmals sein Augenmerk auf sich und kurz darauf kam das Restaurant Stafelalp in Sicht.

Nach dem Mittagessen hatten wir noch immer ca. 4 km Wegstrecke und 600 Höhenmeter abwärts vor uns. Wir kamen am Zmutt-Stausee vorbei, von welchem aus das Wasser mit riesigen Pumpen auf 2‘400 m in den Lac de Dix (Grande Dixence) heraufgepumpt wird. Dann gings’s vorbei am  idyllischen Dörfchen Zmutt und last but not least musste noch Zermatt durchquert werden.  

Die Heimfahrt unterschied sich nicht gross von der Hinfahrt ausser, dass wir in die Gegenrichtung fuhren 🙂

Die drei Tage waren ein Super-Erlebnis und in jeder Beziehung ein Vollerfolg, danke Fredy.  

Bilder

Karte   3. Tag

Dienstag 7. August Flumserberge

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Aug 062019
 

Wanderung ab Prodalp über Prodkamm – Ziger – Güslen – Seeben – Tannenbodenalp

Bericht: Geri

Im wahrsten Sinn des Wortes geht es am Morgen im Schnellzugstempo Richtung St. Galler Oberland. Der Intercity bringt unsere gut gelaunte Wandergruppe mit 3 Damen und 13 Männern sowie zwei zwirbligen Enkeln und der Hündin von Lüscher’s Hans nach Sargans, wo das Postauto auf uns wartet. Aber „ohä Lätz“, beim Umsteigen merkt einer von uns, dass sein Handy gerade  alleine die Weiterfahrt nach Chur angetreten hat. Wie muss sich der arme Peter wohl hin- und hergerissen gefühlt haben, als sich für ihn spontan die Frage stellt, ob er sich nun für seine Wanderkollegen oder für sein geliebtes Handy entscheiden soll! Schliesslich siegt die Liebe: Die Beiden fanden sich später wieder! Unsere Gruppe jedoch reist – um eine Person reduziert – via Flums nach Flumserberg, Tannenheim und von dort mit der Gondelbahn hinauf zur mit Wolken verhangenen Prodalp.

Nach dem obligaten Kafi mit Gipfeli im Bergrestaurant (mit Wettbewerb „Wer darf das bezahlen?“) nehmen wir den Anstieg unter die Füsse. Trotz schweren Regenwolken gelangen wir trockenen Fusses auf den Prodkamm und dann zur Maschgenlücke. Erst kurz vor unserer Ankunft auf dem Maschgenkamm öffnet Petrus die Schleusen zum ersten Mal. Was bleibt uns da Anderes übrig, als uns in den Schutz des Panoramarestaurants zu begeben. Spontan entscheidet Fredi hier, das Mittagessen etwas vorzuziehen – und spontan sind alle bereit, auf das vorgesehene Picknick in der freien Natur zu verzichten! Nach Speis und Trank (inkl. „flinkem“ Sponsor!) hat draussen der Regen nachgelassen.

Ein kurzweiliger Aufstieg bringt uns zum 2074 Meter hohen Ziger. Auf dem höchsten Punkt unserer heutigen Tour geniessen wir trotz bewölktem Himmel die tolle Aussicht über Hochmoore und kleine Seen. Deren Entstehung hat über Tausende von Jahren gedauert. Sie sind in dieser Form einzigartig auf der Erde. Solche Moore zählen zu den wertvollsten Gebieten und stehen unter dem Schutz des Bundes. Sie bieten natürliche Lebensräume und Heimat für rund einen Viertel aller bedrohten Pflanzenarten der Schweiz.

Ein kurzer Abstieg führt uns zur Zigerfurgglen. Weiter geht es dann auf dem Wanderweg über Cuncels und Chrüzen zum Chli Güslen. Auf einem schmalen und nassen Pfad machen wir dann einen Abstecher hinauf zum Gross Güslen. Dort geniessen wir die einmalige Aussicht auf den Walensee und die dahinter sich auftürmenden Churfirsten. Sogar ein Regenbogen spannt sich über der herrlichen Natur in den Himmel.

Während sich einzelne Sonnenstrahlen und Regentropfen einen Wettstreit um die Wetterdominanz liefern, wagen wir den etwas schwierigen Abstieg auf dem steilen, teils glitschigen Pfad. Unten am idyllischen Seebensee angekommen, bestaunen wir nochmals die eindrückliche Landschaft. Unübersehbar ragt der kantige Sächsmoor aus der imposanten Gebirgskette heraus – und spiegelt sich im See. Da lädt uns die Sonnenterrasse des Berghotels Seebenalp zum letzten Einkehren ein. Und zugleich bietet sich für einen ungeduldigen Kandidaten die Gelegenheit, endlich seinen Einstand zu geben!

Voller Eindrücke und in aufgeräumter Stimmung machen wir uns auf die letzte Wegstrecke. Kurz vor der Ankunft auf der Tannenbodenalp werden wir dann doch noch so richtig begossen. Schliesslich landen wir – anstelle der geplanten Talfahrt mit der Luftseilbahn nach Unterterzen – völlig durchnässt im Postauto nach Flums. Auf der Heimreise im Zug sind wir dann aber alle wieder trocken – und einfach glücklich und zufrieden, diesen abwechslungsreichen Tag erlebt zu haben! Besten Dank, Fredi! 

Karte

Fotos: Werni, Annelies, Geri, Föns, Jörg

Dienstag 23. Juli – Bannalp – Walenpfad – Ristis

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Jul 242019
 

Tagesbericht: Monika

Bei prächtigem Wetter und guter Aus- und Fernsicht haben sich sechzehn Wanderfreudige getroffen. Dieses Mal sind alle „Gattungen“ dabei, u.a. drei Frauen, ein ehem. Lehrer, ein Polizist und ein Hund. Ohne Verspätungen sind wir via Zug Luzern, Wolfenschiessen auf der Chrützhütte angekommen. Beim obligatorischen Kaffee mit Gipfeli stellt uns Fredi Gut eine neue Teilnehmerin vor, mit Namen Irène Gut. Sie sei zwar nicht verwandt, aber eine richtig gute Bergwanderin (wie eben die Gut’s sind).

Nun aber geht es los. Wir wandern auf dem sehr schön ausgebauten Walenpfad immer ein bisschen bergan. Der Aufstieg ist eindeutig zu wenig steil, denn dass man da noch so viel schnörren kann, ist unglaublich. Die Schreiberin hat auch dazu gehört !!  Klima, Politik, Frauen, Ferien, Gesundheit, S.., es gibt einfach so viel auszutauschen. Was wir aber trotz „schnörren“ sehen, ist der Bannalpsee. Wunderbar glitzert es mal dunkelblau oder mal grün. Es juckt, hinabzusteigen und ein kühles Bad zu nehmen. Dieser See ist noch nicht auf dem Programm. 

Auf einer wunderschönen Anhöhe geniessen wir das mitgebrachte Picknick und können uns nicht satt sehen an den Walenstöcken, dem Bristen, dem Kaiserstuhl, dem Buchserhorn und vielem mehr. Aber dass es einen Berg namens Ha(h)nen gibt, ist mir seit gestern neu. Was unterschlägt uns Hane ? Leider haben die obligaten Nussstängeli’s gefehlt, aber dafür hat uns Irène mit Minz-Schokolade verwöhnt. 

Die wunderschöne Panoramawanderung (obwohl jemand das Panorama einfach nicht sieht) zeigt sich von der schönsten Seite. Bald kommen wir zu der Bergstation des Brunni – Sessellifts. Der Barfussweg rund um den idyllischen Härzlisee ist ein Naturerlebnis der besonderen Art und ein wahrhaftiges Nervenkitzel, das sowohl Geist wie Körper und Seele fordert. Drei von unserer Gruppe haben diese Kneipp Tour gemacht. Vier Männer mit Flachbrettbäuchen haben das Schwimmen im See vorgezogen. Der Rest der Teilnehmer hat schon mal etwas Kühles zu sich genommen.

Jetzt ist wieder wandern angesagt, aber nur für recht kurze Zeit, denn nach 15 Minuten wird entschieden, den letzten Halt in der obergelegenen Alp zu genehmigen und nicht bei der Station Ristis. Hier gibt es noch ein Jubiläum zu feiern, unser lieber Hane, Betreuer der Homepage, Berichterstatter und einfach „ e liebe, mängisch e chline fräche, Siech “ ist auf der 100sten Wanderung dabei.

Gemütlich gondeln wir hinab nach Engelberg mit Sicht auf das Klosterund  die Sprungschanze. Der Weg zum Bahnhof führt am Friedhof vorbei und sicher denken einige in dem Moment an liebe Verstorbene. Die Bahn Richtung Luzern ist total überfüllt und unsere Kameraden sind überall verstreut im Zug. Zwei Personen unter uns werden vorübergehend zu den Ehefrauen vom Jubilar. Ja, ja, den Indern kann man Fake News andrehen wie Trump der ganzen Welt.

Wohl behalten kommen die Meisten von uns um ca. 20.00 Uhr nach Hause und freuen uns jetzt schon auf die nächste Wanderung am 6. August 2019. Danke Dir lieber Fredi, einmal mehr : Spitzenqualität

 

Fotos: Werni, Hane, Annelies

Karte

Dienstag 9. Juli Rosenlaui-grosse Scheidegg-Schwarzwaldalp

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Jul 112019
 

Tagesbericht: Max

Heute begann der Tag ungewöhnlich gewöhnlich: Alle 15 Teilnehmer*innen (davon 3 Frauen) bestiegen ohne Ausnahme die fahrplanmässig vorgesehenen S-Bahnlinien, keine Zugsausfälle, keine Verspätungen und trafen sich spätestens in Luzern. Die Weiterfahrt mit der Zentralbahn führte über den Brünig nach Meiringen. Ab hier überwanden wir ca. 700 Höhenmeter mit dem Postauto. 

Unser Ausgangspunkt der Wanderung lag beim ehrwürdigen Belle Epoque Hotel Rosenlaui, das 1904 als Nachfolgegebäude des 1864 durch einen Brand zerstörten Kurbads (mit Schwefelquelle) erstellt wurde. Durch einen Erdrutsch wurde dann die Quelle verschüttet; damit endete 1912 die Heilbadepoche für den Hotelbetrieb abrupt. Infolge Berichterstattung durch Reiseschriftsteller (Goethe, Tolstoi, Nietsche) hatte der Ort aber einen Bekanntheitsgrad erreicht. Der Übergang von Grindelwald über die grosse Scheidegg zum Rosenlauigletscher bot viele Naturschönheiten an. Beliebt wurde zudem der Weg nach Meiringen, weil es da keine unüberwindbaren Hinternisse zu bewältigen gab.

Auf den Aussenplätzen des Hotel – Restaurant Rosenlaui geniessen wir nach der Postautofahrt die wärmenden Sonnnstrahlen und lassen uns mit Café, Gipfeli und feinem Zopf verwöhnen. Fredi hat uns danach einen ersten Tageshöhepunkt eingeplant: Nur in ca. 100 m Entfernung befindet sich etwas weiter oben der Eingang zur Gletscherschlucht – eine Sehenswürdigkeit, nicht nur für Naturfreunde! Ermöglicht wurde die Erschliessung des engen Taleinschnittes (Gletscherabfluss) durch den Südtiroler Kaspar Borg, der schon 1903 bereit war, einen Weg neben den tosenden Wassermassen zu erbauen. Ein Besuch des Rosenlauigletscher – Wasserabfluss verspricht uns die Kombination optischer und akustischer Phänomene, wie auch das Wahrnehmen von ausgespülten Felsformationen, Gletschermühlen, Strudelwirkungen, Wasserkräften, aufgeführt mit entsprechender, „dramatischer Begleitmusik“, wobei das alles unmittelbar miterlebt und empfunden werden kann. 

Mit dieser Vorahnung inspiriert, folgen wir Fredi, der uns obendrein auch noch den Eintrittspreis gespendet hat. Neben dem ansteigenden Weg kommen wir der Wasseraustrittöffnung bei der senkrecht abfallenden Felsformation immer näher – wir erfahren, dass 2 – 6 m3 Wasser jede Sekunde hier zutage tritt. Nun werden die Stufen immer steiler und wir treten durch einen Felstunnel in die innere Schlucht ein. Aus Texten auf Orientierungsstafeln erfahren wir, dass für das Wegprofil 22000 Sprengungen à je 2.5 kg Dynamit zur Anwendung kamen. Nach oben wie auch nach unten werden ausgespülte Felsformationen, gebildet durch den Wasserlauf, mit riesigen Höhendifferenzen, sichtbar. Massive Geländerkonstruktionen schützen vor Abgründen und lassen eine gewisse Sicherheit aufkommen. Der Schallpegel, verursacht durch die stürzenden Wassermassen, ist enorm. Die Dunkelheit im Schachtlabyrinth wird etwas durch die Wegbeleuchtung verdrängt. Aber weit über der Wasserrinne scheint wohl die Sonne, die keine Düsterheit aufkommen lassen will. Wir müssen immer wieder innehalten – nicht nur, weil die Stufen sehr hoch sind, nein – jeder Augenblick lässt uns das alles zum Erlebnis werden. Nach geraumer Zeit verlassen wir das Labyrinth und sehen beim Ausstieg, wie weit wir uns über der Talsohle befinden. Auf einem lichten Waldweg steigen wir wieder zum Ausgangspunkt hinunter. 

Nun beginnt eigentlich erst die Tageswanderung – mit einem Aufstieg nach der Schwarzwaldalp, etwa 80 Meter höher gelegen. Der durch die wunderschöne Alpenflora führende Kiesweg lässt uns dabei sehr seltene Alpenblumen erblicken. Der hochgewachsene Türkenbund befindet sich in einer farblich abgestimmten und harmonisch beeindruckenden Pflanzenvielfalt. Da wird der Wunsch geäussert, dass von den Pflanzenarten bei jeder Wanderung nur wenigstens eine neue erkannt und beim Namen benannt werden müsste! So kann der eigene Reichtum auf eine andere Art vermehrt werden – nämlich in einer qualitativen Hinsicht.

Die Schwarzwaldalp (1455 m.ü.m) wird mit dem Postauto von Meiringen erschlossen – hier befindet sich die Endstation. Trotzdem warten wir hier auf eine andere Transportverbindung, die aber über eine mit Fahrverbot belegte Bergstrecke nach der grossen Scheidegg (und danach hinunter nach Grindelwald) führt. Der Kurs wird nur wenige Male pro Tag mit einem Postauto angeboten. Das ermöglicht uns bis zur Weiterfahrt eine Verpflegungspause. Die Einen finden den Weg ins nahe gelegene Restaurant – die Andern durchsuchen ihre Rucksäcke nach den mitgebrachten Gaumenfreuden. 

Über die schmale Bergstrecke werden wir durch eine Chauffeuse gefahren, die ihr Job gekonnt ausführt. Auf dem Pass (Grosse Scheidegg, 1962 m.ü.m.) verlassen wir den Touristenbus. Leider sind die aufsteigenden Nebelschwaden Sicht behindernd und lassen die umliegenden, hohen Berge nur in kurzen Blickfenstern erhaschen. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Wetterhorn – wenn die Spitze die Sicht frei gibt, sehen wir wie gross der Berg in Erscheinung tritt. Beinahe senkrecht muss sich der Blick erheben, wenn wir uns an den Felsplanken emportasten wollen. Etwas weiter südlich steigt die Eigernordwand aus einem Nebelloch. Daneben befindet sich der Grindelwaldgletscher. Wir aber steigen zum First der grossen Scheidegg auf und müssen uns um 180° drehen, um weiter die sich öffnenden, nebelfreien Zonen auf die Bergwelt, zu nutzen. Nun scheint die ganze Flora eine rötlichen Stich abzubekommen; das Alpengewächs setzt sich aus verschiedenen, niederen Büschen und Sträuchern zusammen. Darunter befinden sich kleine Föhrenarten, Erika- und Heidelbeergewächs, aber eben auch die Landschaft bemalenden Alpenrosen, die nun voll in ihrer Blüte stehen. So sind sie unsere treuen Begleiter auf dem Höhenweg zurück nach der Schwarzwaldalp. Auch die Rinder, denen die Sömmerung auf diesen herrlichen Matten zuteil kommen wird, schauen interessiert unserer Wandergruppe mit Neugier entgegen. Auf den schmalen Alpwegen lassen sie dann den Dung liegen und es ist uns überlassen, wie wir die fliegenübersäten Fladen überwinden lernen. Nun hat sich eine Nebeldecke gebildet, die alle Berggipfel einzuhüllen droht. Unser Vorstellungsvermögen wird nun gefordert: Gegenüber liegt das Wetterhorn und die Engelshörner. Schon ihre Konturen würden uns beeindrucken können. So bemühen wir uns der Phantasie und freuen uns an den sichtbaren Alpenweiden. Am Ende des Höhenweges gönnen wir uns eine weitere Verpflegung aus dem Rucksack, dann führt uns der Weg wieder hinunter.

Nur selten sind Wanderer anzutreffen, die Kühe und Rinder mit und ohne Hörner sind aber allgegenwärtig. Sie versperren uns den Weg, indem sie ihn liegend queren – unser Nahen stört sie nicht! So steigen wir über sie hinweg, so wie es eben geht. Trotzdem kommen wir weiter und es liegt noch „ein Auftanken“ in der Brochhütte drin (1505 m.ü.m.). Trotz vergangenen Regenschauern ist unser Weg meist gut begehbar, den wir nun über Matten und Felder, aber auch durch Wälder fortsetzen. Bei Gschwandenmaad erreichen wir wieder die Strasse, direkt bei einer Postauto – Haltestelle. Sie liegt unterhalb von Rosenlaui und schon 5 Minuten nach unserem Eintreffen werden wir die bequeme Talfahrt mit dem Postauto nach Meiringen antreten. 

Wieder zurück in der „zivilisierten Welt“ finden wir beim Bahnhof noch genügend Sitzgelegenheiten in einer Gartenwirtschaft, wo wir den Tag mit allfälligen Gelüsten nach Süssem abschmecken können. Die Zentralbahn führt uns in ca. 70 Minuten nach Luzern, wo wir gleich einen Anschlusszug nach Zug / Zürich besteigen können. Nach einer hochinteressanten Wanderung ohne Regen, mit vielen Eindrücken bereichert, möchten wir uns bei Fredi wiederum herzlich bedanken. Alle, die nicht teilnehmen konnten, haben sicher einen wunderbaren Tag mit vielen Höhepunkten verpasst. Fredi wird uns aber auch weiterhin mit seinen Wanderungen zu anderen interessanten Zielen führen – besten Dank zum voraus!

Fotos: Jörg, Werni, Annelies, Hane

 

Karte 1. Teil

Karte 2. Teil

Dienstag 25. Juni – Flüelen-Wildheuerweg-Eggberge

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Jun 262019
 

Tagesbericht: Hane

Moderate Abfahrtszeit und strahlender Sonnenschein aber trotzdem eine turbulente Tour mit Happyend. Am letzten Freitag ging es los als Fredy feststellte, dass der Wildheuerweg noch geschlossen war. Routiniert wir er aber ist hat er sofort eine neue Tour im selben Gebiet ausgearbeitet und die Gruppe via elektronische Medien entsprechend informiert. Es standen dadurch etwa 200 Höhenmeter weniger auf dem Programm, was ja angesichts der gesponnen Temperaturen nicht ungelegen kam. Einen Tag vor der Wanderung hat er dann aber festgestellt, dass der Weg doch geöffnet war und das Programm wieder zurück geändert.

So weit so gut, aber dann spielt uns die SBB einen Streich. Der Zug von Birmensdorf nach Zug hatte 20 Minuten Verspätung. Das hiess dann für uns: In Steinhausen aussteigen und auf den nächsten Zug warten. Max und Geri die von Zürich nach Zug fuhren wurden per Handy informiert. Max wartete angeblich in Flüelen und Geri in Zug. Geri hat uns in Zug nicht gesehen und einfach gewartet, Max hat nach geraumer Zeit angerufen, dass er nicht in Flüelen warte, weil der Zug dort gar nicht gehalten hatte 🙂 

Geri stiess dann halt mit einer halben Stunde Verspätung in Oberaxen dem Startpunkt der Wanderung zu uns. Max hat eine Zugsreise via Bellinzona zurück nach Arth Goldau und schlussendlich nach Flüelen gemacht. Er hat die Tour in der Gegenrichtung gestartet und uns tatsächlich bei der Mittagsrast im Gebiet von „Unter Hüttenboden“  getroffen.

Wie bereits erwähnt starteten wir in Oberaxen, das von Flüelen aus mit einer ziemlich abenteuerlichen Schwebebahn erreicht werden kann. Das Restaurant mit der fantastischen Aussicht kannten wir von unserer Tour im Mai 2017 als wir von Morschach nach Oberaxen wanderten.  Wie nahe Freud und Leid zusammen sind musste die Wirts-Familie Luthiger-Gisler im Sommer 2016 erfahren. Der Vater Sepp Gisler stürzte am 31. Juli 16 beim Heuen zu Tode während seine Tochter einen Tag darauf ein Mädchen zur Welt brachte (Dok-Film von SRF: Geschichte einer Wildheuer-Familie).

Jetzt endlich zur Wanderung: Der gut ausgebaute Weg führte uns grösstenteils resp. glücklicherweise durch bewaldetes Gebiet zum ersten Zwischenhalt bei der Alp Franzen. Es begrüssten uns dort neben dem Älpler vor allem Ziegen und ein Hund die uns den salzigen Schweiss an den Beinen abschleckten. Von einem Aussichtspunkt aus hatten wir eine traumhafte Aussicht über den Vierwaldstättersee mit Seelisberg, dem Nieder- und Oberbauen sowie im Hintergrund den Brisen, Windgällen und Uri Rotstock.

Nach einer weiteren Stunde Fussmarsch und 100 Höhenmetern aufwärts erreichten wir den „Unter Hüttenboden“ und wie erwähnt trafen wir hier erfreulicherweise auf Max. Somit war die Gruppe mit zwei Damen und dreizehn Männern vollzählig. Nach einer ausgiebigen Mittags-Pause ging es dann aber wieder happig bergauf. Ein Teil der Gruppe hatte sich entschieden eine kleine Abkürzung Richtung Eggberge zu nehmen, während der Grossteil den Weg via Fläschsee und Hüenderegg wählte. Wieder ein Teil der Gruppe liess es sich nicht nehmen in den Militärbadhosen im Fläschsee ein Bad zu nehmen.

Weiter ging es auf die Hüenderegg, wo uns wieder ein Prachtspanorama erwartete. In der Ferne der Chinzigpass, der Klausenpass, das Schächental sowie die Schächentaler Windgällen. Der Umweg hat sich sicher gelohnt, obwohl die Temperaturen Rekordhöhen erreichten. Der Abstieg war dann wirklich locker, ca. zwei bis drei Kilometer 400 Höhenmeter bergab bis zur Ortschaft Eggberge.

Dort trafen wir dann auch wieder auf den Rest der Gruppe die auf der Terrasse des Restaurant Eggberge den Wasserverlust wieder ausglich. Die Dessert-Auswahl war etwas dürftig, dafür umso teurer. Güx hat jedenfalls gemeint, dass man bei diesem Preis den Teller mit nach Hause nehmen könne.

Im Bericht von der letzten Wanderung vom 11./12. Juni konnten wir lesen, dass die einzige Frau im Team verdonnert wurde den Bericht zu schreiben. Sie hat es aber so gut gemacht, dass wir uns freuen wenn sie diese Aufgabe wieder einmal übernimmt.

Ein Kollege hatte übrigens noch gefragt, warum im Büro für Gleichstellungsfragen praktisch nur Frauen arbeiten. Die Antwort ist so etwas von logisch ……. weil sie billiger sind 🙂

 

Fotos: Föns, Hane

 

Karte

11./12. Juni: Moléson – Les Joncs – Chexbres

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Jun 122019
 

Moléson – Les Pacots – Les Joncs / Les Joncs – Les Pléiades – Chexbres

Tagesbericht: Monika Kreienbühl

 

 

Die Aufgabe, den Bericht unserer Zweitageswanderung zu schreiben, habe ich erst am späten Vormittag des zweiten Tages erfahren. 

Unsere Gruppe bestand aus neun Männern und einer Frau, trocken kommentiert als ideale Zusammensetzung, keine Hunde, keine Lehrer, keine Polizisten und (fast) keine Frauen. Aber genau die Eine wird dann zum Schreiben verknurrt :-).

Das Grüppchen reist via Zürich, Fribourg, Gruyère hinauf mit Postauto zur Talstation der Moléson Bahn.  Von dort fahren wir mit gesponserten Billetten hinauf zur Mittelstation Plan-Francey. Zuerst werden wie üblich Kaffee, Kuchen und Gipfeli (wieder gesponsert) genossen.

Das Wetter ist nicht wunschgemäss, es regnet zwar nicht, aber die Aussicht gleich null. So wird klar entschieden, nicht auf, sondern um den Moléson zu wandern. Bei einer Verzweigung hätte es zwei Personen  fast gejuckt, doch aufzusteigen, da es aufhellt. Zehn Minuten später wird die Sicht wieder schlechter, das Unterfangen erübrigt sich. Dafür kommen wir an einer Beiz vorbei und geniessen dort ein richtig währschaftes Fondue.

Nach gut zwei Stunden sind wir schon am Zielort unserer heutigen Etappe. Wir verabschieden Max und nun hat die Frau nur noch acht Brüder. Bevor wir in die Auberge des Joncs gehen, umwandern wir den Lac des Joncs. Den Apéro sowie das feine Nachtessen mit Röschti erhöht unsere gute Laune und es fällt da und dort ein Witz. So meint etwa Güx, auch nach nach 53 Ehejahren sei er sehr zufrieden mit seiner Frau, nur, dass sie keine Freude habe, wenn er fremde Frauen heimbringe, verstehe er nicht. Fredi erzählt von einem Mann, der zum Arzt geht und dann zu Hause den Anzug verbrennt und die Frau fragt, warum denn das, sagt er: der Arzt habe gesagt es sei ein Tripper im Anzug.

Im Alter haben bekanntlich einige die senile Bettflucht und diese berichten, dass es um fünf Uhr nicht nur geregnet, sondern richtig geschüttet habe. Auch beim Morgenessen regnet es und ist verhängt. Beim Abmarsch um halb neun können wir nicht glauben, was für einen Pakt Fredi mit Petrus geschlossen hat. Kein Regen und bereits die ersten Sonnenstrahlen. WOW !

Immer schön aufwärts geht es nun Richtung Les Pléiades. Was von weitem wie ein gezuckertes Schneefeld ausschaut, sind in Wahrheit riesige Narzissenfelder. Nach gut zwei Stunden sind wir an der Station der Zahnradbahn Transports Montreux-Vevey-Riviera. Beim Aussichtsrestaurant guckt „just in time“ die Sonne durch und eröffnet ein super Panorama auf den Genfersee. Nachdem Kaffee und Kuchen gegessen sind, bleibt noch fast eine Stunde  Zeit bis zur Abfahrt. Wie wärs mit einem Kaffee Güx (Luz)?  Natürlich muss jemand dem Kellner erklären, wie der gemacht wird. Resultat i.O., wie eine Person aus dem Kanton Luzern meint.

Nun geht es mit der MVR Bahn hinunter bis nach Corsier und schon bald erreichen wir das Wohnhaus von Charles Chaplin und schlendern in dessem Park.

Dann geht es aufwärts und wir wandern für einige Stunden in den Rebbergen auf und ab bis nach Chexbres. Etwas ausserhalb vom Ort ist das fantastische Aussicht-Restaurant Bellevue. Dort wird von einigen ein feiner einheimischer Wein genossen und andere genehmigen ein Bier.

So gehen zwei wunderschöne Tage zu Ende und es bleibt nur noch zu sagen: DANKE MERCI GRAZIE Fredi und mach weiter so! 

Karte 1. Tag

Fotos: Werni, Föns 

Karte 2. Tag

Fotos: Föns, Werni

 

Dienstag 14. Mai : Monte Gambarogno – Indemini

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Mai 142019
 

Tagesbericht: Hane

Zwei jung gebliebene Damen sowie elf gesetztere Herren und ein Vierbeiner waren es die sich trotz gemäss Ausschreibung „strenger Tour“ und „Aufstehen kurz nach Mitternacht“ auf den Weg ins Tessin machten. Mit der SBB ging es via Zug und Bellinzona nach Cadenazzo, von dort mit dem Postauto nach Vira und mit einem weiteren, den engen Strassen entsprechenden, Klein-Postauto nach Monti di Fasano. Kaffee mit Gipfeli und ein-zwei Glas Weisswein gab es bereits im Speisewagen, wir konnten also sofort los marschieren.

Wenige Minuten wanderten wir auf einem schönen, ebenen Weg und dann ging‘s aber sofort steil bergauf. Es lagen über 900 Höhenmeter auf einer Strecke von 3,7 Kilometer vor uns. Das Wetter war absolut spektakulär, blauer Himmel, angenehme Temperaturen und dank Nordföhn perfekte Weitsicht. Nur was nützte uns die Weitsicht, befand sich doch der mit viel Laub bedeckte Pfad ständig im Wald.

Das Feld der Wanderer zog sich natürlich in die Länge, der Tourenleiter hatte aber vorgeschlagen, dass wir uns nach ca. der Hälfte des Aufstiegs wieder sammeln und eine Znüni-Pause einlegen würden. Dies hat bestens geklappt,  allerdings kam es noch zu einem kleinen Missverständnis, weil der Kollege H.L. eine unserer Damen mit einer Vogelscheuche verwechselte (gemäss eigenen Aussagen hatte ihn die rote Jacke verwirrt). Die verwechselte Dame hat es natürlich mit Humor genommen, weil sie ja wusste, dass es sich um einen Versprecher gehandelt haben musste.

Weitere zweihundert Höhenmeter nach oben und wir waren in offenem Gelände. Da wurde sofort klar, wieso diese Tour das Attribut „Panorama-Wanderung“ beinhaltete. Ich hatte immer geglaubt, dass  Pilatus, Rigi, Stanserhorn, Leistkamm betreffend Aussicht und Panorama nicht übertroffen werden können.  Nach weiteren zweihundert Höhenmeter musste ich eingestehen, dass ich mich ein weiteres Mal geirrt hatte.

Auf dem Monte Gambarogno (1734 MüM) sahen wir in der Ferne in einem 270-Grad-Kreis gemäss Tourenleiter die 4000er vom Wallis bis zum Bernina-Gebiet. Unter uns lag der Lago Maggiore mit der Insel Brissago, dann Locarno, Ascona, dem Maggiatal und etwas erhöht die Vercasca-Staumauer mit See. Südöstlich ein weiterer Teil des Lago Maggiore mit Luino und hinter uns die bekannten Tessiner Gipfel Lema und Tamaro sowie etwas unter uns der Pass „Alpe die Neggia“. 

Das Mittagessen hatte absolut keine Priorität, die Aussicht geniessen stand im Vordergrund.Nach der ausgiebigen Pause war dann der Abstieg via „Alpe Cedullo“ und „Oratorio die Sant Anna“ nach Indemini angesagt. Ein kleiner Wehrmutstropfen war, dass die Beiz auf der „Alpe Cedullo“ nicht geöffnet war, aber wir legten trotzdem eine Pause ein und verpflegten uns aus dem Rucksack. Danke Monika für die „Nussstängeli“, solche kannst Du wieder mal mitbringen, vielleicht ein etwas grösserer Sack 🙂  Bei der „Oratorio die Sant Anna“ handelt es sich um ein in die Jahre gekommenes Kirchlein, dass allerdings geschlossen war.

Schade war, dass wir den ganzen Tag keine fliehenden Wildschweine und Rehe sahen. Auch keine verängstigte Schafherde war in Sicht und die Briefträger sowie Mopedfahrer waren im Tessin an diesem Tag auch auf der sicheren Seite. Hans nimm doch bitte „Ina“ das nächste Mal wieder mit, wir freuen uns über die willkommene Abwechslung 🙂

In Magglingen hatten wir vor sechs Wochen den Sportplatz „bout du monde“ (Ende der Welt) gesehen, wie wollen wir dann „Indemini“ das Ziel unserer heutigen Wanderung bezeichnen? Neben einigen Steinhäusern gab es aber erfreulicherweise das „Indeminese“ ein Grotto mit Bier Wein und Süssigkeiten. Um halb Sechs fuhr dann pünktlich das Postauto vor und wir konnten uns mit vier Mal umsteigen und vielen Eindrücken reicher zurück in heimatliche Gefilde transportieren lassen.

Fredy wir hatten gemeint in den letzten fünf Jahren Alles gesehen zu haben, diese Tour war aber nochmals eine Steigerung, beschte Dank.

 

Fotos: Föns, Monika, Annelies, Hane 

 

Karte

 

Dienstag 30. April Menzingen-Höhronen-Biberbrugg

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Mai 022019
 

Tagesbericht: Max

Zuerst einmal: Da fragt man sich – was kann da nicht stimmen? Warum? Der Wetterdienst auf dem Handy zeigt für den nächsten Tag: Regen bis 10.00 h, nachher soll der Himmel bedeckt sein. Bis jetzt hatten wir, dieses Jahr, alle Panoramawanderungen bei sonnigem Hochdruckwetter erleben dürfen. Fredi hat – bei nassem Wetter im Osten, einfach die Wanderung in den Westen des Landes verlegt, oder umgekehrt! Seine Treffsicherheit war einmalig! Und nun? Da gab es eben nur eine Möglichkeit: Meteo hatte „New Fakes“ verbreitet! 

So trafen sich 16 Wanderfreunde (darunter 3 Frauen) und zwei Hunde beim Bahnhof Zug, von wo uns der Bus nach Menzingen brachte. Bei lockerer Wolkendecke zeigte sich die Sonne gelegentlich.

Wir steuerten – ohne Kaffee, sogleich den Weg zum Gubel als erstes Ziel an. Beim Ausgangspunkt Menzingen holten wir zuerst Anlauf (bei einem kurzen Abstieg), um dann die ca. 100 m höher gelegene Aussichtsterrasse beim Weiler Gubel mit Kirche, Kappelle / Kloster und Restaurant erreichen zu können. Der südlich gelegenen Rigi war noch mit Wolken umgeben – im Westen zeigten sich die Orte Zug und Baar schon im Sonnenschein. Mit diesen Eindrücken versehen, begaben wir uns zum Kaffee ins Restaurant, das sich schon bald als Kinderkochherd – Museum präsentierte. In zahlreichen Vitrinen erspäten wir liebevoll renovierte Kinder – Metallkochmöbel aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts – bestückt mit Pfannen und der Möglichkeit, im „Holzchost“ – Brennraum Feuer zu entfachen. Trotz der vielen Ausstellungsobjekte, hatten wir noch genügend Platz, um uns an zwei Tische zu setzen, und unseren obligaten Kaffee mit Gipfeli bestellen zu können. 

Mit diesem Energieschub bestärkt, fanden wir wieder Tritt im ansteigenden Weg Richtung Brämhöchi, bekannt durch die hier installierten, militärischen Flieger – Raketenabwehranlagen. Sie sind heute grösstenteils abgetragen, das Areal wird aber weiterhin vom Militär genutzt. Bald standen wir vor einem Waldstück, das sich in der Frische der Frühlingsgrün – Farbtöne zeigte. Wunderbar, diese Farbennuancen! Durch das sich nun ausbreitende Blätterdach wird der Wald dunkler – auf dem Waldboden zeigen sich die Heidelbeerstauden – die Bärlauchpflanzen blühen und haben ihren Vegetationszenit schon hinter sich gelassen.

Wir wandern zum Teil längs des Waldrandes mit Blick auf die nördliche Seite Richtung Sihl / Zürichsee, wo der Dunst den Pfannenstiel nur knapp sichtbar werden lässt. Nach dem Aufstieg zum Sätteli (1054 müM) bewegen wir uns auf guten Wegverhältnissen vorwiegend im Waldbereich; auch hier sind, bei Waldlücken, noch kurze Aussichtsbereiche auf beide Seiten des Grates gegeben. Wir nähern uns schon bald dem Gottschalkenberg, wo Fredi uns die Mittagsverpflegung im Restaurant organisiert hat. Leider wird nun der Nebel immer dichter, sodass wir den Abstecher zur nahe gelegenen Aussichtplattform Bellevue, etwas oberhalb der Gastwirtschaft gelegen, verzichten müssen. 

Beim Betreten der Raststätte geniessen wir die beheizten Räumlichkeiten, denn draussen sind die Temperaturen gefühlt auf ca. 5° C gefallen. Bei der reichhaltigen Menuekarte können wir uns auf das Mittagessen freuen. Mit schön angerichteten Speisen werden wir schon bald verwöhnt, umrahmt mit einem einheimischen „Weissen“. Die angeregte Unterhaltung liess uns die Zeit vergessen, sodass uns Fredi zum Aufbruch ermahnen musste, denn es lagen noch ca. 2 bis 3 Wegstunden vor uns.

Der Nebel war noch etwas dichter geworden und die Temperaturen lagen sicher nicht viel über dem Gefrierpunkt. Im Parkplatzbereich des Restaurants bemerkten wir einen Ansatz der Asphaltbelagsvereisung und wir waren froh, dass wir auf dem griffigen Waldwegboden sicheren Tritts unseren Weg Richtung Chlausenchappeli fortsetzen konnten. In einer Waldlichtung mit Teich, der am verganden ist, zeigt sich der Biotopeffekt, bei dem die Natur ihre ungestörte Dominanz übernommen hat. Der weitere Weg führt Richtung Höhenronen / Wildspitz (1204 müM), immer etwas auf- und abwärts. Der Kretenweg zeigte auf der nördlichen Seite meist ein abschüssiges Gelände.

Ina – die junge Hündin von Hans hat dies nicht beeindruckt und sie fand irgendwo einen „Rehrücken“ – ein Knochenskelett, an dem sie genussvoll herum knackte – nicht zur Freude von Hans. Er nahm Ina an die Leine und warf den „Rehrücken“ weit in den Abhang hinunter. Nach einer grösseren Wegstrecke lies er Ina wieder frei, diese machte rechtsumkehrt und spurtete sofort zurück – und fand ihr „bestes Stück“ sogleich wieder! Ja, die Quintessenz: Wenn sie vom Herrchen nicht gefüttert wird, so muss sie eben ihr Fressen selbst besorgen – denn die Energie, die sie braucht mit ihrer dauernden Bewegung im Laufschritt, muss ja auch ersetzt werden 🙂 

 

 

Auf der Anhöhe des Wildspitz genehmigen wir uns eine Rast – im Norden die Bächau am Zürichsee mit den sichtbaren Inseln Ufenau und Lützelau und unterhalb des abschüssigen Geländes, etwas östlich gelegen, sehen wir Schindelegi. Dann beginnt der Abstieg nach Biberbrugg – eine kleine Herausforderung! Die vergangene, kurze Regenperiode hat an den Wegen Spuren hinterlassen. Das Terrain zeigt sich auf den nächsten 500 Metern rutschig – nass – steil, mit tiefen Furchen. Alle suchen ihr Gleichgewicht aufrecht zu halten, aber auch alle Probleme enden irgendwann! In der Überwindung der Herausforderungen liegt die Genugtuung.

Der Rest des Weges ist „Normalkost“ – nur am Schluss des Abstieges wurden wir vor einem Wegweiser nochmals auf die Probe gestellt: Beide Zeitangaben bis zum Ziel Biberbrugg wurden mit 25 Minuten angegeben. Fredi gab uns den notwendigen Hinweis zur Entscheidungsfindung: Links heisst direkt zum Bahnhof – geradeaus führt der Weg an einem Restaurant vorbei. Wir konnten uns glücklicherweise zu einem Entschluss durchringen und einigten uns.

 

 

Der Abschlusstrunk in der Gaststätte wurde etwas kurz gehalten, da sich eine baldige Zugsverbindung mit Anschluss in Wädenswil anbot. Auf dem Bahnhof Biberbrugg zeigte es sich, dass der vorgesehene Zug erst mit Verspätung einfahren würde und technische Probleme im Bahnbetrieb vorherrschten. Trotz Feierabendverkehr mussten wir in Wädenswil eine Weile auf die verpasste Weiterfahrt warten. Rückblickend können wir uns an der wiederum gelungenen Wanderung ohne Regen freuen, auch wenn die Panoramaaussicht uns zumeist verdeckt blieb. 

Bei der terminlichen Wahl blieb Fredi auch dieses Mal im Grünbereich, denn wettereinflussmässig ist die ganze Woche sehr labil und regnerisch. Gerne danken wir dir auch für den heutigen, hervorragend geplanten Ausflug herzlich, der uns wieder viele schöne Erinnerungen zurückgelassen hat. 

 

 

 

 

 

Fotos: Werni, Annelies 

 

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